Existierten Hochkulturen bereits im End-Tertiär?

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von unserem Gastautor Dr. Horst Friedrich (2014)

Abb. 1 Mit ihrem wirklich bahnbrechenden Werk 'Cataclysm!' haben D.S. Allan und J.B. Delair auch das Tor zu weiterführenden neo-katastrophistischen Überlegungen und Studien aufgestoßen.

In ihrem klar und buchstäblich epochemachenden Werk "Cataclysm! [1] hatten die Autoren Allan und Delair aus ihrer Überprüfung der Sachlage den Schluß gezogen, daß das von unserem Schulwissenschafts-Mainstream postulierte "Große Eiszeitalter" von angeblich gut 1 Million Jahren "seriously in variance with the field evidence" (S. 135) sei, und aus eben diesem Grunde zu ersetzen sei durch ein extrem kurzes, aber dafür mega-kataklysmisches "Pleistozän". Im Hinblick auf seine jahrelange Beschäftigung mit dem Problemkomplex [2] kann der Verfasser dieses Beitrags diesem Urteil nur voll zustimmen.

Es ist mit einiger Sicherheit davon auszugehen, daß unsere weltanschaulich-ideologische Wissenschafts-Orthodoxie sich die Saga vom vermeintlich gut 1 Million Jahre währenden unkataklysmischen Pleistozän - in dem sich angeblich auch erst der Jetztmensch aus affenmenschenähnlichen Vorfahren entwickelt habe - seinerzeit nicht zuletzt deshalb ausgesonnen hat, um der ansonsten von allem Anfang an wissenschaftlich unhaltbaren Darwin´schen Evolutionslehre eine geologische Grundlage zu verschaffen, die ihr zu den für ihr biologisches Entwicklungsmodell benötigten langen Zeiträumen in der jüngeren Erdgeschichte verhalf. Diese Weltbild-Manipulation ist nun, dank Allan & Delair, aufgeflogen. Nun müssen wir an die Stelle dieser Saga etwas Seriöseres setzen.

Abb. 2 Die Impression einer subtropischen Waldlandschaft während des Tertiärs (Eozän). Esistierten bereits zu dieser Zeit Menschen, die hochstehende Kulturen entwickelten? Das ist eine Frage, mit der sich die alternative Urgeschichts-Forschung künftig verstärkt zu befassen haben wird!

Zwar gehen nun Allan & Delair im Kapitel "THE ANTEDILUVIAN WORLD" auf relativ wenigen Seiten (S. 241-249) auf die Verhältnisse ein, wie sie auf unserem Planeten vor dem extrem kurzen, mega-kataklysmischen "Rest-Pleistozän" geherrscht haben dürften. Aber aus irgendeinem Grunde haben sie nirgendwo ein - doch naheliegendes - Stätement abgegeben des Sinnes, daß nun, im neuen Szenario, doch auch mit bestehender Hochkultur bereits zumindest im Spät- oder End-Tertiär zu rechnen sei. [3] Das hat der Verfasser, sei gleich hinzugefügt, allerdings in deinem "Eiszeit"-Buch ebenfalls nicht getan. Nun aber führt ja kein Weg mehr daran vorbei, auch dieses eminent wichtige Thema in unsere Überlegungen mit einzubeziehen.

Beschäftigt man sich eingehend mit den uns heute inzwischen ja recht gut bekannten mündlichen und schriftlichen Überlieferungen der Natur- wie Hochkulturvölker auf unserem Planeten, so kommen einem doch starke Zweifel, ob es den überhaupt möglich sein könne, ob alles dies - insbesondere Hochkultur in diverser Ausformung - erst nach jenem (wie wir nun wissen) kurzen, mega-kataklysmischen Rest-"Pleistozän" komplett entstanden sein könne. Dies ist mithin eine Überlegung, die eigentlich schon nach der Veröffenlichung des monumentalen Werkes "Forbidden Archeology" von Michael Cremo und Richard L. Thompson auf die Agenda des Neo-Katastrophismus gehört hätte. [4]

Also gilt es jetzt offenbar, gezielt nach Überresten jener hier postulierten Tertiär-Hochkulturen zu suchen. [5] Und auch gezielt zu überprüfen, ob nicht bereits gefundenes hie und da zeitlich falsch eingeordnet wurde, weil man selbst spät-tertiäre Hochkulturrelikte für schlicht unmöglich hielt. [6]



Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Dr. Horst Friedrich (©) - vom Autor datiert auf den 22. Oktober 2014 - wurde von ihm für Atlantisforschung.de verfasst.

Fußnoten:

  1. Siehe: D.S. Allan und J.B. Delair: "Cataclysm! Compelling Evidence of a Cosmic Catastrophe in 9500 B.C.", Rochester (USA), 1997
  2. Anmerkung d. Verf.: ...deren Ergebnisse festgehalten sind in seinem Buch "Jahrhundert-Irrtum 'Eiszeit', Hohenpreißenberg, 1997 (Neuauflage 2010)
  3. Red. Anmerkung: Höchst beachtliche Argumente für die Präsenz des Modernen Menschen - oder auch einer anderen Variation intelligenter menschlicher Wesen - bereits im frühen, so genannten "Tertiär" (das natürlich auch neu datiert werden muss) präsentierte im Jahr 2011 Michael Brandt in seinem, ebenfalls epochalen Opus "Vergessene Archäologie - Steinwerkzeuge fast so alt wie die Dinosaurier"
  4. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: Dr. Horst Friedrich, "Hochkulturen im Tertiär?" (erstveröffentlicht in: EFODON-SYNESIS Nr. 2/1994)
  5. Vergl. dazu bei Atlantisforschung.de z.B.: "Krypto-archäologische Funde in Nordamerika" (bb)
  6. Red. Anmerkung: Siehe z.B. die von Allan und Delair erwähnte Umdatierung von Schichten in Kalifornien vom Pliozän ins Pleistozän, in denen 1940 auch ein mysteriöses Artefakt entdeckt wurde. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Die Ousdal-Schale - Ein bisher kaum bekanntes krypto-archäologisches Artefakt aus Kalifornien" (red)

Bild-Quellen:

1) Inner Traditions - Bear & Company / Bildarchiv Atlantisforschung.de
2) Martin Sauter, Zeugen der Evolution - Das Tertiär (Bild dort nicht mehr online)