Neo-Katastrophismus

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Genese und Entwicklung

Abb. 1 Kosmische 'Trigger' für irdische Kataklysmen spielen bei der Theorienbildung im Neo-Katastrophismus eine zentrale Rolle. (Bild: Chris Jones)

(bb) Unter der Bezeichnung Neo-Katastrophismus lassen sich alle modernen wissenschaftlichen sowie grenzwissenschaftlichen Ideen, Modelle und Konzepte zusammenfassen, welche die besondere Bedeutung katastrophischer Ereignisse (sowohl regional als auch global wirksame Kataklysmen) für die Entwicklung des Sonnensystems, der Erde und aller auf ihr existierenden Lebensformen (einschließlich des Menschen und seiner Kulturen) hervorheben. Eingeführt wurde dieser Terminus vermutlich 1937 von dem sowjetischen Geo-Tektoniker Nikolay Syergyeyevich Shatskiy (Abb. 2) zur Bezeichnung eines zeitgenössischen Trends in der geologischen Forschung der damaligen UdSSR. [1]

Als wissenschafts- und ideengeschichtliches Phänomen stellt der Neo-Katastrophismus quasi eine 'Renaissance' ("Wiedergeburt") des klassischen (historischen) Katastrophismus dar, der bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein als Paradigma bzw. Leitidee aller naturgeschichtlichen Disziplinen galt, bevor er durch die Konzepte des Aktualismus / Uniformitarismus / Gradualismus verdrängt wurde. Diese letztlich ideologischen (und somit unwissenschaftlichen), von dem Wissenschaftskritiker Georg Menting ironisch als "Allmählichismus" bezeichneten Konzepte, 'modellierten' die irrige Vorstellung, dass es in der Erd- und Naturgeschichte ausschließlich graduelle, also sehr langsame, in - aus dem Blickwinkel des Menschen - unmerklich kleinen Schritten verlaufende, Entwicklungprozesse gegeben habe.

Abb. 2 Der sowjetische Geologe Nikolay Syergyeyevich Shatskiy führte vermutlich den Begriff 'neocatastrophism' 1937 ein.

Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts härteten diese doktrinären Vorstellungen zu einem veritablen, den Erkenntnisprozess in den Naturgeschichts-Wissenschaften und vor allem in der Geologie nachhaltig blockierenden Dogma aus. "Von nun an musste", wie es der Wissenschaftshistoriker Dr. Horst Friedrich formulierte, "jeder Geologe, der publizieren wollte, seinen Kotau vor dieser Ideologie machen." [2]

Tatsächlich war es etwa einhundert Jahre lang für Fachwissenschaftler der vom Aktualismus 'überwältigten' Disziplinen völlig unmöglich, von der 'Parteilinie' des Lyellismus [3] abzuweichen, ohne ihre Reputation zu riskieren, und in der Konsequenz waren es zunächst wissenschaftliche "Außenseiter", die unter Rückgriff auf den klassischen Katastrophismus alternative Modelle konzipierten.

Einer der ersten dieser "Häretiker" außerhalb des fachwissenschaftlichen 'Elfenbeinturms' war der österreichische Ingenieur Hanns Hörbiger (1860-1931) der 1913 gemeisam mit seinem Schüler Philipp Fauth (1867-1941) in einem voluminösen Werk [4] eine explizit katastrophistische Kosmologie präsentierte. In seiner - heute in zentralen Aussagen weitgehend konsensual als widerlegt geltenden - so genannten "Welteislehre" transponierte Hörbiger den alten geologischen Streit zwischen Plutonismus und Neptunismus quasi auf eine kosmologische Ebene und beschrieb das Universum als eine Art Perpetuum Mobile, in dem ein ewiger Kampf zwischen den Kräften von "Feuer und Eis" stattfindet. In Bezug auf die Erdgeschichte lieferte er mit seinem Modell serieller Mond-Einfänge und -Stürze erstmals ein, wenn auch letztlich unhaltbares, Konzept zur Erklärung der Annahme eines zyklischen Charakters kataklysmischer Ereignisse.

Abb. 3 Hanns Hörbiger im Jahr 1925

Eine objektive Kritik der Welteislehre wird heute durch die Tatsache erschwert, dass sie spätestens nach Hörbigers (Abb. 3) Tod von vielen ihrer Anhänger zum 'Credo' einer weltanschaulichen Bewegung ('Hörbigerismus') umfunktioniert, und vom damals aufkommenden Nationalsozialismus zur Etablierung einer "arischen" Gegenwissenschaft instrumentalisiert wurde. [5] Bei einem ernsthaften und kritischen, aber vorurteilsfreien, Studium des Hörbiger´schen Hauptwerks wird jedenfalls schnell klar, dass es sich dabei keineswegs um ein ideologisches Machwerk oder um "Pseudowissenschaft" handelt, sondern um eine durchaus interessante, höchst komplexe interdisziplinär-wissenschaftliche Studie, deren Ergebnisse allerdings in vielen wesentlichen Punkten vor dem Hintergrund jüngerer Erkenntnisse nicht bestehen können und zu verwerfen sind. [6] In einzelnen Details - z.B. bei der Identifikation der Mondkrater als Impaktspuren - waren die Repräsentanten der WEL dagegen weitaus fortschrittlicher als die Vertreter der zeitgenössischen Schulbuch-Astronomie, und behielten Recht. [7]

Ebenfalls im Ruch, angeblich "Pseudowissenschaft" betrieben zu haben, steht traditioniell auch Dr. Immanuel Velikovsky (1895-1979) (Abb. 3), der große Außenseiter-Wissenschaftler, der den Neo-Katastrophismus in den 1950er Jahren popularisierte und auch als geschichtswissenschaftliche Alternative ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rückte. Als Psychoanalytiker war er durch seine Beschäftigung mit Freuds Protagonisten Ödipus und Echnaton zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte des Altertums, insbesondere mit jener des Nahen Ostens gelangt. "Dabei stiess er auf ein ägyptisches Papyrus, in dem Ereignisse geschildert wurden, die dem Buch Exodus des Alten Testaments in erstaunlicher Weise ähnlich waren. Auf diese Weise auf die Spur gebracht, studierte er in 10jähriger akribischer Forschungsarbeit Quellen aus allen Kulturen der Erde. Dabei fand er überall Berichte über grosse Naturkatastrophen, die durch ihre Ähnlichkeit bestachen und somit die Vermutung nahe legten, dass es sich um weltumspannende Ereignisse gehandelt haben musste.

Dies widersprach nicht nur der gängigen Aktualismustheorie, nach der das heutige Bild der Erde durch eine Aneinanderreihung verschwindend kleiner Veränderungen über sehr lange Zeiträume hervorgebracht wurde, wobei prinzipiell nur solche Prozesse auftraten, wie sie auch heute zu beobachten sind. Was aber noch erstaunlicher war, war die Datierung dieser Katastrophen in geschichtliche Zeiten, in denen nach dem allgemeinen Schulwissen >alles ruhig und normal< war." [8]

Abb. 4 Dr. Immanuel Velikovsky, der vermutlich bedeutedste Pionier des Neo-Katastrophismus

Neben seiner explizit euhemeristischen Betrachtung mythischer Überlieferungen [9] zeichnet Velikovskys Werk sich auch durch seine, für den Neo-Katastrophismus charakteristische, Interdisziplinarität aus: "Um seine aus dem Studium von Quellen gewonnenen Erkenntnisse über die Erdgeschichte zu verifizieren, befasste sich Velikovsky ebenfalls ausführlich mit geologischen, paläontologischen und archäologischen Sachverhalten, die tatsächlich auf für die damalige Lehrmeinung oftmals rätselhafte Weise zu ähnlichen Schlussfolgerungen führten." [10]

Bereits in seinem 1950 erschienenen Werk "Worlds in Collision" (Deutsch: "Welten im Zusammenstoß", 1978) entwickelte Velikovsky ein - ebenfalls für den Neo-Katastrophismus typisches - kosmologisches Modell zur Erklärung irdischer Kataklysmen. Es besagt, dass erst vor wenigen Jahrtausenden eine gewaltige "Masse von Jupiter >abgesprengt< wurde und sich in einer Proto-Venus sammelte; diese kreiste als >Komet< auf einer unregelmäßigen Bahn durch das innere Sonnensystem. Die Venus sollte sowohl mit ihrem >Kometenschweif< als auch durch ihre Gravitation und ihre elektromagnetische Wirkung die Erde mehrfach verwüstet haben. Das Jahr hatte zuvor weniger als 360 Tage und änderte sich durch diese Umbrüche im 2. Jahrtausend v. Chr. zu einem Jahr mit 360 Tagen." [11]

Nach Velikovsky wurde auch "die Bahn des Mars in seiner Umlaufbahn von der Venus gestört, was als >Kampf der Götter< in die Mythen, wie zum Beispiel die Ilias, einging. Mars kam danach der Erde mindestens zweimal im 7. Jahrhundert v. Chr. nahe und richtete globale Verwüstungen an. Durch diese Interaktion soll sich das Jahr nochmals zu einer Länge von 3651/4 Tagen geändert haben, während sich die Bahnen von Mars und Venus in der nachfolgenden Zeit stabilisierten." [12]

Mit seinen im wahrsten Sinne des Wortes revolutionären Ideen, welche sowohl die in der Scientific community herrschenden Vorstellungen über die Entstehung und Geschichte unseres Planetensystems, als auch die aktualistische Doktrin in der Naturgeschichtsforschung bezüglich unseres Planeten, sowie lieb gewonnene Betrachtungsmuster der Historiker in Frage stellten, löste Immanuel Velikovsky, wie Julia White es formuliert, "einen solchen Aufschrei in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit" aus, "wie er in der Wissenschaftsgeschichte seit Galilei nicht mehr aufgetreten war." (op. cit.) Dr. Horst Friedrich bezeichnet diese Vorgänge als den "wohl größten Skandal der Wissenschaftsgeschichte" [13], und dem Verfasser erscheint für die "Affäre Velikovsky" [14] auch der Ausdruck "Schmutz- und Hetzkampagne" keineswegs übertrieben.

Abb. 5 In dem 1966 von Dr. Alfred de Grazia herausgegebenen Buch 'The Velokovsky Affair' werden die unglaublichen Machenschaften dokumentiert, mit denen Vertreter der Mainstream-Wissenschaft Velikovsky mundtot machen wollten.

"So wurde", wie White weiter ausführt, "Macmillan, der Verlag, der sein Buch herausbringen wollte, nach einem auszugsweisen Vorabdruck durch eine vehemente geschlossene Erpressungskampagne der amerikanischen Universitäten dazu gezwungen, das Buchprojekt wieder zu stoppen. Und obwohl es dann nach seiner Herausgabe bei einem anderen Verlag wochenlang in den nationalen Bestsellerlisten der USA stand und über 20 Auflagen alleine in den USA hatte, ebbte der Widerstand und der Aufruhr bis nach Velikovskys Tod nicht ab.

Belastend und der wissenschaftlichen Arbeitsweise unwürdig war dabei vor allem die eklatante Unsachlichkeit [15] der Vorwürfe und Verunglimpfungen, die oftmals von Personen stammten, die Velikovskys Bücher gar nicht gelesen hatten. Auf der anderen Seite fanden Velikovskys Theorien auch begeisterte, geradezu überschwängliche Anhänger, und so entstanden über mehrere Jahrzehnte hinweg heftige Kontroversen in der Öffentlichkeit." [16]

Etwa zur selben Zeit, als Velikovsky mit seinen aufrührerischen Ideen den Aktualismus als Doktrin universitärer Forschung quasi 'von außen' unter Beschuss zu nehmen begann, wagten auch innerhalb des 'Real existierenden Wissenschaftsbetriebs' die ersten Zweifler, Kritik an dieser 'allein selig machenden Lehre' zu äußern. Dort waren es gerade Paläontologen, die ihre Augen nicht länger vor der Tatsache verschließen konnten, dass die Übergänge zwischen einigen geologischen Perioden, namentlich jene der Perm/Trias- und Kreide/Tertiär-Grenzen, schlichtweg viel zu abrupt erfolgt sein mussten, um sich im Rahmen gradueller Veränderungen erklären zu lassen.

Dazu heißt etwa bei Prof. Trevor Palmer: "Im Jahr 1954 schlug der deutsche Paläontologe Otto Schindewolf (1896-1972) vor, dass massenhafte Ausrottungen [der Tier und Pflanzenwelt] durch Wellen kosmischer Strahlung verursacht worden seien, die aus nahen Supernova-Explosionen resultierten. Die selbe Ansicht wurde 1957 von den sowietischen Wissenschaftlern V. I. Krasovskiy und I. S. Shklovskiy vertreten, 1961 von dem Deutschen H. Liniger, und 1971 von den Kanadiern D. A. Russell und W. Tucker. Eine ähnliche Auffassung brachten 1960 auch F. M. Dyssa und Kollegen vor, wobei der Unterschied darin bestand, dass letztere der Meinung waren, die Wellen tödlicher Strahlung könnten durch starken Vulkanismus verursacht worden sein." [17]

In den 1970er Jahren wurde selbst unter Evolutions-Biologen Kritik am lyellistischen Aktualismus laut. "Die nordamerikanischen Paläontologen Niles Eldredge und Stephen Jay Gould postulierten die Möglichkeit, dass ein biologischer Gleichgewichtszustand, der über lange geologische Zeiträume stabil war, gelegentlich von einem >punktuellen< Ereignis, einem kurzfristigen Evolutionsschub durchbrochen werden kann (Punktualismus)." [18]

Abb. 6 Luis Walter Alvarez (Bild) und sein Sohn läuteten 1980 mit ihrer Entdeckung des KT-Impakts das Ende der Ära des Aktualismus ein.

Der eigentlichen Durchbruch des Neo-Katastrophismus im offiziellen Wissenschaftsbetrieb erfolgte jedoch 1980, "als der amerikanische Physiknobelpreisträger Luis W. Alvarez (Abb. 6) und sein Sohn, der Geologe Walter Alvarez, ihre Befunde über die Grenze zwischen den geologischen Perioden Kreide und Tertiär in Italien veröffentlichten. Dort hatten sie in den Sedimentgesteinen eine Iridium-Anomalie entdeckt, die sie als Anzeichen für den Einschlag eines Asteroiden vor 65 Millionen Jahren deuteten. Spätere Analysen von gleichaltrigen Gesteinen ergaben weltweit ähnliche Resultate. Die Forscher vermuteten, dass der Impakt eines etwa 10 Kilometer großen Asteroiden riesige Mengen an Staub und Ruß in die Atmosphäre geschleudert habe. Dies habe dann eine globale Klimaveränderungen bewirkt, und ein weltweites Massensterben von 70 % aller Lebewesen ausgelöst [...] Diesem als KT-Impakt bezeichneten Ereignis seien nicht nur die Dinosaurier zum Opfer gefallen, sondern auch große Teile der marinen Fauna, wie etwa die Ammoniten. Nach anfänglicher Skepsis hat sich diese Vorstellung in breiten Kreisen durchgesetzt. 1990 wurde auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko der 180 Kilometer weite Chicxulub-Krater entdeckt, der als Zeuge des Impakts gilt." [19]

Damit war die Doktrin des Aktualismus / Uniformitarismus zwar faktisch widerlegt, aber da es sich bei ihr eben nicht um eine 'simple' wissenschaftliche Lehrmeinung, sondern um ein ideologisches Dogma des Wissenschaftsbetriebs handelt, dachte man in den Kreisen ihres akademischen 'Fanclubs' überhaupt nicht daran, sich nun von dieser institutionalisierten Irrlehre zu verabschieden, den Katastrophismus zu rehabilitieren und ein neues Modell von "Evolution und Revolution in der Naturgeschichte" zu entwickeln. (Vielmehr wurde der Aktualismus beibehalten und durch eine Neuauflage des "Exzeptionalismus" gestützt.)

Zwar konnte nun niemand mehr ernsthaft bestreiten, dass sich in den 'Abgründen der Tiefenzeit' - also in allerfernster Vergangenheit - auf unserem Planeten katataklysmische Umwälzungen ereignet haben (siehe: Paläokatastrophismus), aber was die rezente Erdgeschichte und insbesondere die menschheits- und zivilisationsgeschichtliche Periode anging (siehe: Cenokatastrophismus), beharrte das wissenschaftliche Establishment weiterhin halsstarrig und erkenntnis-resistent darauf, für diese Zeiträume seien planetare Großkatastrophen grundsätzlich auszuschließen.

Abb. 7 Prof. Alexander Tollmann düpierte 1993 gemeinsam mit seiner Ehefrau und Forschungs-Partnerin Edith Kristan-Tollmann die gesamte Establishment-Geologie.

Doch bereits in der folgenden Dekade, im Jahr 1993, war es ausgerechnet der Inhaber eines der traditionsreichsten geologischen Lehrstühle Europas, der Wiener Erdgeschichtler und Paläontologe Prof. Alexander Tollmann (1928-2007) (Abb. 7), der gemeinsam mit seiner Gattin Dr. Edith Kristan-Tollmann (1934-1995) - ebenfalls eine renommierte Geologin und Paläontologin - ein geradezu archetypisches neo-katastrophistisches Monumentalwerk präsentierte, in dem sie einen massiven Streu-Impakt als Verursacher der so genannten Sintflut und Ursache des Untergangs von Atlantis identifizieren: Und die Sintflut gab es doch: vom Mythos zur historischen Wahrheit.

Dazu die Kurzfassung von Dr. Friedrich: "Das Szenario der Tollmanns läßt sich wie folgt nacherzählen: Um -7.553 gab es auf der Erde einen Impakt-Kataklysmus, verursacht durch einen gewaltigen Kometen mit einem riesigen Schweif. Der Kometenkern bestandaus sieben Fragmenten, die allesamt, an verschiedenen Stellen der Weltmeere, in die Ozeane einschlugen.

Die unmittelbare Folge der Impakte war ein weltweites >Mega<-Erdbeben, bei dem die Erdrinde chaotische Wellenbewegungen vollführte. Landschaftsteile sackten ab, riesige Spalten öffneten sich, Berge zerbrachen. Gewaltige Vulkan-Eruptionen wurden dadurch ausgelöst. Berggruppen wurden emporgewuchtet. Atlantis versank im Meer. Die Atmosphäre war von sich rasch ausbreitenden Giftgasschwaden geschwängert. Nach dem Impakt-Beben, aber noch vor der Flutwelle, kam der Hitzeorkan, der über die Kontinente raste und mit unvorstellbarer Gewalt Wälder, Menschen und Tiere durch die Luft wirbelte. Mit dem Hitzeorkan ging ein Weltenbrand einher, der sich mit rasender Geschwindigkeit ausbreitete. Flüsse verdampften, Wälder (soweit noch nicht davongetragen) verbrannten, teilweise schmolzen sogar aus Erzadern Metalle aus.

Als nächste Attacke folgte die Sintflut, die von den Ozeanen her mit für uns unvorstellbar hohen Wogen - Riesen-Tsunamis - heranraste und tief in die Kontinente einbrach. Ihre Wirkung war unterschiedlich, je nach Topographie der betroffenen Regionen. Besonders Südamerika wurde durch den Ostpazifik-Impakt verwüstet. Auch die Rocky Mountains wurden mehrfach, von Riesen-Tsunamis verschiedener Impakte, überspült. Das Erlebnis der berghohen, geschlossenen Wasserwand, die unter Donnergetöse das Land überspülte, war für die damals lebenden Menschen ein mindestens ebenso traumatisches Geschehen, wie das Impakt-Beben und der Hitzeorkan.

Abb. 8 Das Szenario eines massiven Streu-Impakts nach Alexander und Edith Tollmann

Langanhaltende warme, mitunter sogar aus heißem Wasser bestehende Super-Wolkenbrüche - der Regen vermischt mit Holzkohlestückchen, Harz, Ruß und Schlamm - verursachten riesige Überschwemmungen. Die >Tropfen< waren bei diesen Wolkenbrüchen teilweise riesig. Andererseits gab es Super-Hagelschläge mit riesigen Hagelkörnern. Es folgten mehrere, ungewöhnlich schwere und lange >Impakt-Winter<. Im nördlichen Nordamerika blieb eine Inlandvergletscherung zurück, bestehend aus Eismassen, welche die von Norden hereinbrechenden berghohen Wellen herbeigetragen und hinterlassen hatten." [20]

Kein Wunder, dass die erzkonservative Kollegenschaft der Tollmanns "not amused" war, und alles andere als begeistert auf ihr bahnbrechendes Werk reagierte - nicht zuletzt deshalb, weil das hochkarätige Forscher-Ehepaar den Tabubruch begangen hatte, Platons Atlantis ernsthaft ins Gespräch zu bringen und das diesbezügliche Dogma der Fiktionalitäts-These zu brechen. (Immerhin bestätigte das Tollmann´sche Sinflutbuch in vielen Punkten auf´s Schönste auch die viel frühere Arbeit des "Laienforschers" Otto Muck, der bereits 1956 ein ganz ähnliches Szenario präsentiert hatte [21], und dafür gnadenlos ausgebuht worden war.) Der Trend, hin zum Neo-Katastrophismus, war aber nicht zuletzt deshalb nicht mehr aufzuhalten, weil die Tage fachzentristischer (auf eine einzelne wissenschaftliche Disziplin fokussierte) Forschung nun endgültig gezählt waren, und gerade Kooperationen zwischen Geologen und Astronomen immer selbstverständlicher wurden - eine noch wenige Jahrzehnte zuvor undenkbare Entwicklung.

Abb. 9 Prof. Dr. Emilio Spedicato von der Universität Bergamo betrachtet 'Apollo-Objekte' als Auslöser rezenter Impakt-Katastrophen.

So hatte bereits drei Jahre vor den Tollmanns der Italiener Emilio Spedicato (Abb. 9) ein anderer "professoraler Außenseiter", einen wesentlichen Beitrag [22] zur neo-katastrophistisch orientierten, atlantologischen Vergangenheitsforschung geleistet. Spedicato, von Hause aus Mathematiker und ein ehemaliger NASA-Mitarbeiter, untersuchte, inwieweit Planetoiden der Apollo-Gruppe als Veruracher anzunehmender prä- und protohistorischer Kataklysmen in Frage kommen. H. Friedrich merkt dazu an: "Spedicato hebt hervor, daß wir erst seit den Siebzigerjahren genügend Informationen über diese Objekte besitzen, und daß Velikovsky, der diese Informationen noch nicht besaß, gewissermaßen notgedrungen auf seine Planetennahbegegnungs-Szenarien ausweichen mußte." [23]

Zu den Spezifika des Spedicato-Modells gehört die erstmals bereits 1883 von Ignatius Donnelly diskutierte [24] Annahme, dass der Beginn und das Ende von Eiszeiten durch Impakt-Ereignisse 'getriggert' worden seien, sowie die Voraussetzung der Zyklizität derartiger Kataklysmen. Diese Vorstellung wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre auch von dem Nobelpreisträger Prof. Sir Fred Hoyle (1915-2001) vertreten. [25]

Den Startschuss für diese 'neo-katastrophistische Revolution' in der universitären Astronomie hatten 1982 die beiden Briten Victor Clube und Bill Napier mit der Veröffentlichung ihres Buches "The Cosmic Serpent" abgefeuert, in dem sie, wie Philip R. Burns feststellt, vorschlagen, "dass Jupiter und Saturn bisweilen gigantische Kometen (mit mehr als 50 km Durchmesser - Chiron ist ein Beispiel) ins innere Sonnensystem auf kurz-periodische Orbits ablenken. Bei der folgenden Auflösung dieser Riesenkometen entstehende Bruchstücke können die Lebenswelt der Erde nachteilig beeinflussen. Staubentwicklung kann das Sonnenlicht abblocken, was zu einer globalen Abkühlung führt. Impakt-Ereignisse der Super-Tunguska Klasse könnten nicht nur schwere Verüstungen auf lokaler Ebene hervorrufen, sondern mitunter auch >Impakt-Winter< oder Staubschleier mit globalen klimatischen Effekten. Clube und Napier identifizieren einen solchen Riesenkometen, dessen Umlenkung auf einen kurzperiodischen Orbit (etwa 3.3 Jahre) sich irgendwann während der jüngsten zwanzigtausend Jahre ereignete, als Vorläufer der Tauriden. Die Effekte der Desintegration dieses Objekts in einem die Erdbahn kreuzenden Orbit sollten geologisch und klimatologisch, aber auch anhand protohistorischer und historischer Hinterlassenschaften nachweisbar sein.

Abb. 10 Der Astronom David Rabinowitz entdeckte innerhalb von nur zwei Jahren mehr als 40 hausgroße Boliden in erdnahen Orbits.

Clube und Napier, die den Fußstapfen früherer Katastrophisten folgen, suchen auch in der alten Mythologie nach Evidenzen für katastrophische Ereignisse. Sie behaupten, dass der große Tauriden-Vorläufer die Grundlage für einen großen Teil der Mythen darstellt, die mit >Himmelsgöttern< und dem Motiv der Generations-Konflikte unter den Göttern zu tun haben. Clube und Napier heben hervor, dass viele der Themen, die Velikovsky dem >Kometen Venus< zuschrieb, tatsächlich auf den Tauriden-Vorläufer zurückzuführen seien, und zumindest einige derjenigen, die von Velikovsky mit dem Mars in Verbindung gebracht wurden, in Wirklichkeit mit dem Halley'schen Kometen zu tun haben." [26]

Während Clube, Napier und ihre Mitstreiter mit ihrem Modell des 'Kohärenten Katastrophismus' (coherent catastrophism) [27] sich schwerpunktmäßig mit dem astronomischen Aspekt des Problem-Komplexes rezenter Impakte, sowie mit der Suche nach mythologischen Indizien für solche Ereignisse befassen, betätigen sich die Mitglieder der internationalen, interdisziplinär besetzten, Holocene Impact Working Group als 'Kraterjäger'. Ihnen gelang in den vergangenen Jahren u.a. der Nachweis, dass sich etwa alle 1000 Jahre ein schwerwiegender Impakt (in der Größenordnung einer 10-Megatonnen-Atombombe) ereignet (siehe dazu unseren Beitrag: Mega-Tsunami - Kataklysmus aus dem Meer).

Andere Himmelskundler richten ihren Blick währenddessen in die Zukunft, und warnen davor, das lange ignorierte Gefahrenpotential 'kosmischer Bomben' zu unterschätzen. So berichtete schon 1994 der SPIEGEL: "Astronomen wie Clark Chapman vom Planetary Science Institute in Tucson / Arizona und David Morrison vom Ames Research Center der US-Weltraumbehörte NASA äußerten in einer Studie ihr Unbehagen: Durch Asteroiden und Kometen, drohen der Erde >potentiell so katastrophale Schäden<, daß sie >das Ende der Zivilisation< bedeuten könnten. >Eines Tages<, mahnte Chapman, >wird uns einer dieser Brocken treffen<."

Und weiter hieß es dort: "Die meisten Astronomen stimmen mittlerweile darin überein, daß die Gefahr aus dem All bislang unterschätzt wurde. So hat der Astronom David Rabinowitz (Abb. 10) von der University of Arizona innerhalb von nur zwei Jahren mehr als 40 hausgroße Felsklötze in erdnahen Umlaufbahnen aufgespürt - hundertmal mehr, als sich nach bisherigen Schätzungen dort aufhalten dürften.

Auf kosmischen Bahnen, die sich irgendwann mit der Bahn der Erde schneiden werden, schwirren laut einer Hochrechnung der US-Weltraumbehörde NASA bis zu 2000 Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als einem Kilometer umher. Nur rund 200 von ihnen sind, im Rahmen des 'Space-watch'-Programms der NASA als 'Near-earth-Objects' bislang geortet worden." [28]


Externum:


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Siehe: Shatskiy, N. S., "On neocatastrophism: A contribution to the problem of organic phases and on folding", vermutl. in: Sov. Geol., 7, S. 532-551, 1937a. (erwähnt bei: AI Suvorov, "Nikolay Syergyeyevich Shatskiy and the present time (in commemoration of his centennial birthday)", Geotectonics, Juli/August 1995, englischsprachige Übersetzung in: Geotectonics, Vol.29/No.4, Feb. 1996); nach: The Velikovsky Encyclopedia, Stichwort: Neocatastrophism
  2. Quelle: Horst Friedrich, "Jahrhundertirrtum Eiszeit", Hohenpreißenberg, 2006 (2. Auflage), S. 51
  3. Anmerkung: Analog zum Begriff des "Darwinismus" gebildet, bezeichet der Ausdruck "Lyellismus" einen zur Ideologie verkommenen Umgang mit den Ideen Charles Lyells (1797-1875), und insbesondere eine kritiklose Akzeptanz des von ihm postulierten Konzepts des Aktualismus bzw. Uniformitarianismus.
  4. Siehe: Philipp Fauth (Herausg.), "Hörbigers Glazial-Kosmogonie: eine neue Entwicklungsgeschichte des Weltalls und des Sonnensystems auf Grund der Erkenntnis des Widererstreites eines kosmischen Neptunismus mit einem ebenso universellen Plutonismus, nach den neuesten Ergebnissen sämtlicher exakter Forschungszweige bearbeitet", R. Voigtländer, 1913
  5. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de u.a.: Hanns Hörbiger: Ein Universum aus Feuer und Eis?, Teil II: "Hörbiger, WEL und der Nationalsozialismus" und Teil III: Feuer, Eis und eine 'Götterdämmerung' (bb); sowie: "Eine theoretische und historische Betrachtung von Hörbigers Glazialkosmologie" (L. Pauwels u. J. Bergier)
  6. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Noch immer unerledigt: Die Welteislehre" (Dr. Horst Friedrich); sowie: "Die Welt-Eis-Lehre von Hanns Hörbiger" (Uwe Topper)
  7. Vergl. dazu bei Atlantisforschung.de: Updates zu Kurt Bilau, unter: Bilau und Hörbiger´s WEL (bb)
  8. Quelle: Julia White, "Immanuel Velikovsky" unter: "Dr. Immanuel Velikovsky - Seine Arbeit"
  9. Dazu heißt es bei J. White: "Das Besondere an Velikovskys Ansatz war, dass er die überlieferten menschlichen Zeugnisse nicht auszulegen versuchte oder als im übertragenen Sinne verstand, sondern sie so wörtlich interpretierte, wie sie niedergeschrieben waren." (Quelle: Julia White, op. cit.)
  10. Quelle: ebd.
  11. Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Stichwort: "Immanuel Velikovsky"
  12. Quelle: Julia White, op. cit.
  13. Quelle: Horst Friedrich, "Pseudowissenschaftler“ Velikovsky?, in: EFODON-SYNESIS Nr. 30/1998; sowie bei Atlantisforschung.de
  14. Anmerkung: Zu einer umfassenden Darstellung und Aufarbeitung der damaligen Ereignisse siehe: Alfred de Grazia (Hrsg.), "Die Velikovsky Affäre"
  15. Anmerkung: Ähnlich wie in Bezug auf Hanns Hörbiger sollte auch, was Velikovsky angeht, festgehalten werden, dass seine Aussagen - selbst wenn man sein katastrophisches Modell in toto zurückweist - zumindest in einzelnen, keineswegs unwesentlichen, Punkten bemerkenwert zutreffend und denen der Fachwissenschaftler, die sich über ihn lustig machten oder über ihn her fielen, weit voraus waren. Dazu sei hier etwas ausführlicher auf seine revolutionären Erkenntnisse zum "Planeten" Venus hingewiesen. Richard Milton stellte dazu 1994 fest: "Als Velikovsky an »Welten im Zusammenstoß« schrieb, glaubten die Astronomen, daß der Planet Venus ein alter Planet sei, dessen Oberfläche wie die der Erde kühl sei und dessen Athmosphäre vorwiegend aus Wasserdampf oder Kohlendioxid bestehe. 1946 hatte Velikovsky das Manuskript für sein Buch fertiggestellt und versuchte nun, die Unterstützung von Wissenschaftlern zur Durchführung von Experimenten zu gewinnen, mit denen seine These kritisch überprüft werden sollte. Was den Planeten Venus betrifft, machte er drei Voraussagen, die im Prinzip alle durch Experimente falsifizierbar waren. Als erstes behauptete er, daß die Oberflächentemperatur der Venus, sofern sie ein relativ junger Planet sei, immer noch sehr heiß sein würde. Zweitens würde die Venus dann von Kohlenwasserstoffwolken umgeben sein — nämlich den Überresten eines kohlenwasserstoffhaltigen Kometenschweifs. Und drittens müßte sie eine anomale Rotationsbewegung haben, da Perturbationen von ihrem erst relativ kurz zurückliegenden Eintritt in eine Umlaufbahn zurückgeblieben seien.

    Als Velikovsky 1953 vor Hochschulabsolventen der Universität Princeton sprach, wies er auf zwei weitere überprüfbare Phänomene hin: daß das Magnetfeld der Erde genauso weit in den Weltraum hineinreiche wie die Umlaufbahn des Mondes und für dessen Libration oder Schwankungen verantwortlich sei und daß der Planet Jupiter (von dem seiner Meinung nach der Komet Venus abstamme) im Hochfrequenzbereich des elektromagnetischen Sprektrums strahle.

    Diese Voraussagen waren für die Wissenschaftler der fünfziger Jahre der Beweis für Velikovskys Unwissenheit, seinen Wahnsinn oder auch beides. Harlow Shapley wollte absolut nichts mit den experimentellen Forschungen, mit denen Velikovskys Ideen bestätigt werden sollten, zu schaffen haben. Als man beispielsweise vorschlug, Shapley könne doch das Harvardobservatorium benutzen, um nach Beweisen für das Vorhandensein von Kohlenwasserstoff in der Venusatmosphäre zu suchen, antwortete Shapley, daß er an Velikovskys »Sensationsmeldungen« nicht interessiert sei, da sie gegen die Gesetze der Mechanik verstießen. »Wenn Velikovsky recht hat,« meinte er, »dann sind wir anderen alle verrückt.«

    Ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung des Buches wurden alle Thesen Velikovskys experimentell bestätigt. Die Raumsonde Mariner übermittelte 1963, daß die Oberflächentemperatur der Venus im Bereich von 500 Grad Celsius liegt und daß sich die über 20 Kilometer dicke Atmosphäre des Planeten aus schweren Kohlenwasserstoffmolekülen und möglicherweise noch komplexeren organischen Verbindungen zusammensetzt.

    Im April 1955 berichteten Dr. B.F. Burke und Dr. K.L. Franklin der American Astronomical Society von ihrer zufälligen Entdeckung des Funkrauschens, das Jupiter sendet. Im Jahre 1962 verkündeten das US Naval Research Laboratory in Washington und die Goldstone Tracking Station in Südkalifornien, radiometrische Beobachtungen würden eine rückläufige Bewegung der Venus zeigen. Im gleichen Jahr entdeckte der Satellit Explorer das Magnetfeld der Erde in einem Abstand von mindestens zweiundzwanzig Erdradien, und 1965 wurde berichtet, daß es sich ‘mindestens bis zum Mond’ erstreckt." (Quelle: Richard Milton, "Verbotene Wissenschaften", Zweitausendeins, Frankfurt 1996 [englischspr. orig. 1994]; zit. nach: Mutantenstadl, unter: Immanuel Velikovsky)
  16. Julia White, op. cit.
  17. Quelle: Trevor Palmer, "Challenges to Evolutionary Gradualism", Catastrophism, Neocatastrophism and Evolution, (1993) Nottingham Trent University ISBN 0 905488 20 2, Society for Interdisciplinary Studies ISBN 0 9514307 1 8 (nach: The Velikovsky Encyclopedia, Stichwort: Neocatastrophism)
  18. Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, Stichwort: Katastrophismus (Stand: 24.09.09)
  19. Quelle: ebd.
  20. Quelle: Horst Friedrich, "Erdkatastrophen und Menschheitsentwicklung - Unser kataklysmisches Ur-Trauma", Efodon, 1998, S.39-40
  21. Siehe: Otto Muck, Atlantis: die Welt vor der Sintflut, Olten 1956
  22. Siehe: Emilio Spedicato, "Apollo Objects, Atlantis and the Deluge: A Catastrophical Scenario for the End of the Last Glaciation", in: Quaderni del Dipartimento di Matematica e Informaticia, Instituto Universitario di Bergamo, Nr. 22, 1990 (eine Urfassung war bereits 1985 als Quaderno No. 3 erschienen); eine fast identische Fassung erschien in: NEARA JOURNAL, Vol. XXVI/No. 1-2, 1991. Eine spätere Fassung erschien 2009 als deutschsprachige Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de online unter dem Titel: Galaktische Begegnungen, APOLLO-Objekte und ATLANTIS - Ein katastrophisches Szenario für Diskontinuitäten in der Menschheitsgeschichte
  23. Quelle: Horst Friedrich, op. cit. (1998), S. 41-42
  24. Siehe: Ignatius Donnelly, Ragnarok: the Age of Fire and Gravel, 1883
  25. Siehe bei Atlantisforschung.de: "Eiszeiten und Kometen" (1997) von Prof. Sir Fred Hoyle
  26. Quelle: Philip R. "Pib" Burns, Catastrophism, unter: Annotated Bibliography for Catastrophism: Comets, Clube and Napier
  27. Siehe dazu auch: The Velikovsky Encyclopedia, Stichwort: Coherent catastrophism
  28. Quelle: 'SPIEGEL' 28/1994 S. 143-144; zit. nach: Möglichkeit und Folgen eines Kometen/Asteroiden-Einschlages auf der Erde Vergleich zwischen Forschungserkenntnissen und Prophezeiungen

Bild-Quellen:

1) Chris Jones, "Xenexian Cataclysm", unter: http://www.scifi-meshes.com/forums/2d-gallery/63790-backdrops-renders.html (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) AI Suvorov, "Nikolay Syergyeyevich Shatskiy and the present time (in commemoration of his centennial birthday)", Geotectonics, July-August 1995; nach: The Velikovsky Encyclopedia, Stichwort: Neocatastrophism
3) Tirospace, Ein Tiroler Beispiel: Hanns Hörbiger
4) The Velikovsky Encyclopedia, Stichwort: Immanuel Velikovsky
5) The Velikovsky Encyclopedia, Stichwort: The Velikovsky Affair (book)
6) IEEE Global History Network, Stichwort: Luis Walter Alvarez
7) Dietrich Herm, Alexander Tollmann 27.6.1928 - 8.8.2007 (PDF-File, 35,54 KB)
8) PLACES OF PEACE AND POWER - Sacred Sites and Pilgrimage Traditions of the World, unter: Cosmic and Cometary Induced Cataclysms, and the Megalithic Response (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)
9) Wikipedia - The Free Encyclopedia, Stichwort: Emilio Spedicato
10) Yale High Energy Physics Web Server, unter: David L. Rabinowitz - Research Scientist (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)