Synthese-Annahme

Aus Atlantisforschung
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Definition

(red) In der modernen Atlantologie / Atlantisforschung besagt die Synthese-Annahme , dass Platons Atlantisbericht (die Atlantida) ein quasi synthetisches Konglomerat darstellt, in dem von seinem Verfasser Materialien und Informationen aus unterschiedlichen Quellen miteinander verschmolzen wurden. Dabei wird von Anhängern dieser Annahme, den so genannten 'Synthetikern' (z.B. bei U. Topper, J. Hepke und B. Beier) vorausgesetzt, dass diese Elemente aus unterschiedlichen prähistorischen bzw. protohistorischen Perioden stammen. Vor dem Hintergrund der Synthese-Annahme kann Platon auch als - modernistisch formuliert - 'Redakteur' der Atlantida betrachtet werden.


Siehe dazu auch