Vorankündigung: Ein neues Buch von Andrew Collins und Dr. Greg Little!

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Denisovan Origins: Hybrid Humans, Göbekli Tepe, and the Genesis of the Giants of Ancient America

Abb. 1 Andrew Collins und Dr. Greg L. Little, "Denisovan Origins...", Bear & Company, 3. September 2019, Taschenbuch, 432 Seiten, ISBN-10: 1591432634 -- ISBN-13: 978-1591432630

(bb) ...ist der Titel des neuen Buches (Abb. 1) des britisch-amerikanischen Forschergespanns Andrew Collins und Dr. Greg Little [1], dessen Erscheinen - nach langen Vorarbeiten - unlängst für den 3. September 2019 angekündigt wurde. Nachdem die beiden international bekannten Autoren sich in der Vergangenheit vor allem mit ihrer Erforschung der Primhistorie des karibisch-bahamaischen Großraums einen Namen gemacht haben [2], gehen sie nun mit Denisovan Origins einen entscheidenden Schritt weiter, indem sie nicht weniger als eine veritable Reevaluierung der Menschheits- und Zivilisationsgeschichte vorstellen.

Dabei postulieren Collins und Little einen tiefgreifenden Einfluss der Denisova-Menschen und ihrer hybriden Nachkommen auf das Aufbühen der menschlichen Zivilisation auf der ganzen Welt. Dazu verfolgen sie die Wanderungen der bereits während des Jungpaläolithikums hoch entwickelten Denisovaner und ihre Vermischung mit Neandertalern sowie frühen Populationen des Homo sapiens vor mehr als 40.000 Jahren nach und zeigen auf, wie Denisova-Hybriden zu den Eliten altertümlicher Gesellschaften wurden, einschließlich der Mounds bauenden Adena-Kultur.

Für diejenigen, die sich - wie der Verfasser dieser Vorankündigung - gerade auch für das menschheitsgeschichtliche Phänomen der vorzeitlichen Riesen Nordamerikas interessieren (speziell im Kontext der Moundbauer-Kulturen), hält Denisovan Origins faszinierende neue Forschungsergebnisse bereit. U.a. dazu heißt es in einem Verlagstext zum Buch:

"Eiszeitliche Höhlenkünstler, die Baumeister von Göbekli Tepe und die Moundbauer Nordamerikas weisen alle eine gemeinsame Abstammung von Neandertaler-Mensch-Hybriden von immenser Raffinesse auf, die vor 20.000 Jahren Südwesteuropa beherrschten, bevor sie Nordamerika erreichten. Doch noch vor den Solutréenern war der amerikanische Kontinent die Heimat einer mächtigen Bevölkerung von enormer Statur, Riesen, die in den indianischen Legenden als Thunder People in Erinnerung geblieben sind. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass es sich um hybride Nachkommen einer ausgestorbenen menschlichen Gruppe namens Denisova-Menschen handelte, deren vormalige Existenz jetzt durch fossile Überreste in einer Höhle in der Altai-Region Sibiriens bestätigt wurde." [3] Steht das Rätsel der altertümlichen Giganten Nordamerikas damit vor einer überrachenden Lösung?

Außerdem lesen wir dort zusammenfassend über das kommende Buch: "Andrew Collins und Greg Little verfolgen die Migrationen der Denisovaner und ihre Vermischung mit Neandertalern und frühen menschlichen Populationen in Asien, Europa, Australien sowie Amerika und untersuchen, wie die neuen mentalen Fähigkeiten der Denisovaner-Neandertaler-Menschen-Hybriden die Entwicklung einer stark beschleunigten Blüte der menschlichen Zivilisation vor über 40.000 Jahren beeinflussten. Sie zeigen, wie die Denisovaner raffinierte Fortschritte machten, darunter präzisionsgefertigte Steinwerkzeuge und Schmuck, maßgeschneiderte Kleidung [4], himmlisch ausgerichtete Architektur und die Domestizierung von Pferden. Die Autoren untersuchen Evidenzen aus dem alten Amerika und enthüllen, wie die Denisova-Hybriden zur Elite der Adena-Moundbauer-Kultur wurden. Sie erklären die riesigen Skelette, die in indianischen Grabhügeln gefunden wurden. Die Autoren untersuchen auch, wie die Nachkommen der Denisovaner die Schöpfer [der Vorstellung] einer kosmischen Todesreise wurden und die Milchstraße als einen Weg der Seelen ansahen." [5]

Sollten Collins und Little mit ihren Überlegungen und den Ergebnissen ihrer Studien Recht behalten, dann hätte dies gewaltige Auswirkungen auf das ohnehin schon ins Wanken geratene, gängige Bild der Menschheits- und Zivilisationsgeschichte. Womöglich waren ja vormals die Denisovaner die 'Krone der Schöpfung', und vielleicht müssen wir schon bald einsehen, "dass die moderne Welt, wie wir sie kennen, ohne die frühzeitige Hybridisierung des Menschen mit Denisovanern, Neandertalern und anderen noch zu entdeckenden Hominiden-Populationen nicht existieren würde." [6] Jedenfalls dürfte Denisovan Origins, was den Bereich der alternativen Ur- und Frühgeschichtsforschung betrifft, aller Voraussicht nach zu den wichtigsten Buch-Neuerscheinungen dieses Jahres gehören!


Externa:


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Zu früheren gemeinsamen Unternehmungen der beiden Forscher und Autoren siehe z.B. bei Atlantisforschung.de: Greg und Lora Little, "Die Wahrheit über Riesenskelette in indianischen Mounds" (2015)
  2. Siehe z.B.: Andrew Collins, "Neue Beweise für Atlantis", München (Scherz), 2001; sowie: o.A., "Archaeological Ruins Near Bimini - From Bimini to Andros psychologist-turned-explorer Dr. Greg Little has identified many sites worthy of further investigation consisting of both ancient, and merely “historical”, era relics. This is a list and brief summary of the most important finds." (abgerufen: 13. Juli 2019)
  3. Quelle: Inner Traditions / Bear & Company, unter: "Denisovan Origins" (abgerufen: 13. Juli 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. Siehe zu 'moderner' Kleidung der Menschen des Jungpaläolithikums auch: "Kleider machen Leute: Ein neues Bild des 'Urzeitmenschen' - Zur obsoleten Vorstellung 'primitiver' Wilder der jüngeren Altsteinzeit" (bb und fs); sowie: "Die Höhle von La Marche" (red)
  5. Quelle: Inner Traditions / Bear & Company, op. cit.
  6. Quelle: ebd.

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