Eine vergessene prähistorische Zivilisation in Nordamerika

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Mit John M. Jensen Jr. auf den Spuren der altertümlichen 'Kanal- und Hafenbauer'-Kultur im Gebiet der heutigen US-Atlantikstaaten

Abb. 1 Diese versunkene, mit einer Länge von mehr als 2,7 km auch nach modernen Maßstäben gewaltige, Hafenanlage befindet sich gut 3,5 km vor der heutigen Atlantikküste Floridas. An der artifiziellen Natur dieser Struktur dürfte wohl kein Zweifel bestehen, und der mehr als 60 m breite Zufahrts-Kanal macht deutlich, dass hier einst ziemlich große Schiffe verkehrten.
(Foto & graphische Bearbeitung: John M. Jensen Jr.)

(bb) Wer heute noch immer davon ausgeht, dass es im präkolumbischen bzw. prähistorischen Nordamerika keine Hochkulturen gab, sollte sich einmal etwas näher mit den Forschungs-Ergebnissen des Alternativ-Historikers und Katastrophisten John M. Jensen Jr. aus den USA befassen. Bereits seit vielen Jahren ist Jensen einer verschollenen, hoch komplexen und technisch fortschittlichen Zivilisation auf der Spur, die offenbar vor mehr als 7000 Jahren an den seinerzeitigen Atlantik- und Golfküsten der heutigen Vereinigten Staaten und Mexikos existierte.

Über die erhalten gebliebenen Spuren dieser hoch entwickelten Kultur, die er als `Ancient Canal Builders’ (Deutsch: "Altertümliche Kanalbauer") bezeichnet, sowie über die Aussagekraft dieser Relikte im Vergleich mit unserer eigenen Kultur schreibt Jensen: Diese "Überreste versunkener Häfen, Kanäle und Wasserstraßen stellen sehr anspruchsvolle Bauprojekte dar, die eine Balance von Ingenieurwesen und Fähigkeiten im Bauwesen demontrieren, welche mit modernen Technologien konkurrieren. Was wir fanden, war ein komplettes Netz von Wasserstraßen und Kanälen [...], welches nahelegt, dass eine sehr großflächige, hochentwickelte, technisch fortgeschrittene Kultur sie erbaute." [1]

Augenscheinlich erstrecken sich die Spuren jener rätselhaften Ancient Canal Builders, die John M. Jensen Jr. mittels Luftbildern und Satellitenaufnahmen bereits aufspüren konnte, von den Staaten New York, New Jersey und Maryland im Norden, über Virginia, North Carolina und Florida bis hin nach Mexiko, wobei er aus Größe und Verbreitung dieser Anlagen auf eine Gesamtbevölkerung von geschätzten 200-500 Millionen Menschen schließt.

Abb. 2 Bei seinen Nachforschungen stieß John M. Jensen Jr. (links) auf immer mehr versunkene Hafenanlagen vor der Ostküste Nordamerikas, wie z.B. die hier abgebildete bei Point of Woods, Long Island, New York.

Das Alter dieser prähistorischen, anscheinend sowohl Landwirtschaft als auch Aquakultur betreibenden, Seefahrer-Zivilisation lässt sich in etwa anhand der Lage ihrer Häfen bestimmen, die neben den bis zu mehr als 90 m breiten und 136 km langen Schiffahrtskanälen ihre wohl aussagekräftigsten Relikte repräsentieren. Jensen bemerkt dazu: "Viele versunkene Häfen [...] liegen vollständig unter dem gegenwärtigen Meeresspiegel in einer Tiefe zwischen 6 und 15 Fuß [ca. 1,83 bis 4,60 m, d.Ü.]. Basierend auf dem bekannten Meeresspiegel-Anstieg während des Holozäns ergibt dies eine zuverlässige Datierung von vor 7.100 bis 7.300 Jahren für ihren Untergang oder das 'späteste mögliche Nutzungs-Datum'." [2]

Das wohl beeindruckendste Exemplar versunkener Häfen der Ancient Canal Builders, von ihrem Entdecker kurz 'H 1' (Abb. 1) genannt, befindet sich gut 3,5 km vor der heutigen Atlantikküste Floridas. Diese monumentale Anlage hat eine Gesamtlänge von mehr als 2,7 Kilometern, einschließlich eines geraden, ca. 60 Meter breiten Zugangskanals als Verbindung zum Meer. Basierend auf einem Vergleich mit heutigen Häfen entsprechender Größe schätzt Jensen die Tiefe des Hafenbeckens auf etwa 10,6 bis 13,7 Meter, wozu er anmerkt: "Das Volumen des ausgehobenen, transportierten und entsorgten Materials betrug schätzungsweise 45.000.000 (fünfundvierzig Millionen) Kubikyards [ca. 34.404.969 m³; d.Ü.]. Bei heute durchschnittlichen, in Dollar gerechneten Kosten von $12 pro Kubikyard, erscheint dieses Projekt wie der Beginn eines kolossalen Bauvorhabens im Umfang von 538 Millionen Dollar." [3]

John M. Jensen Jr. geht davon aus, dass die verschollene Zivilisation der Ancient Canal Builders unter kataklysmischen Umständen ausgelöscht wurde, was den offenkundigen Mangel an Evidenzen für ihre Existenz in Form von Gebäuderesten oder Gebrauchsgegenständen auf dem Festland erklären könnte. Allerdings hält er es für gut möglich und "rundherum plausibel, wenn nicht sogar wahrscheinlich, dass einige übrig gebliebene Artefakte aus Stein, Keramik und möglicherweise anderen unbekannten Materialien im Schlamm und Schlick am Grund dieses Hafens erhalten blieben." [4] Um nach solchen Relikten zu suchen, plant er eine Tauchexpedition.

Es bleibt anzumerken, dass die schulwissenschaftliche Forschung diese Entdeckungen bisher noch zu ignorieren scheint, und dass auch die Mainstream-Medien und die US-amerikanische Öffentlichkeit sich - mit löblichen Ausnahmen - nicht sonderlich für die Ancient Canal Builders interessieren, was einer gewissen Ironie nicht entbehrt: "Wir als eine moderne Gesellschaft", erklärt Jensen nämlich, "haben viele der Kanäle und Wasserstraßen übernommen und benutzen sie derzeit als unsere eigenen neuzeitlichen ‘Schöpfungen’. Es ist höchst wahrscheinlich, dass viele Teile des jetzigen Atlantic Intracoastal Waterway bis hinunter nach Zentral-Mexiko neu ausgebaggerte Abschnitte eines vorausgegangen Systems sind." [5]


Mehr zu den Forschungsergebnisseen von John M. Jensen Jr. im Internet:


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: John M. Jensen Jr., "Ancient Canal Builders (Overview)"; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de
  2. Quelle: ebd.
  3. Quelle: ebd.
  4. Quelle: ebd.
  5. Quelle: ebd.

Bild-Quellen:

1) John M. Jensen Jr., "Ancient Canal Builders (Overview)", bei Earth Epochs
2) ebd., sowie: John M. Jensen Jr. bei Smashwords (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)