Javier Recuenco Andrés

Aus Atlantisforschung
Wechseln zu:Navigation, Suche

Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Javier Recuenco Andrés

(red) Javier Recuenco Andrés (Abb. 1) (geb. 1975 in Cadiz) ist im Hauptberuf IT-Ingenieur, während er sich in seinem Privatleben - neben einer Passion für Schach - insbesondere für Geschichte und Mythologie interessiert. Letzteres Interesse führte, wie es bei Tony O’Connell heißt, zur Veröffentlichung eines üppig illustrierten, in spanischer und englischer Sprache erschienenen e-Books mit dem Titel "The Historical Reality of Atlantis" (Abb. 2).

Über den Inhalt von Recuenco Andrés´ Publikation erfahren wir bei O’Connell: "Er beginnt mit der tiefgehenden Untersuchung eines 'tartessischen' Goldscheibe, die zu einer that etymologischen Recherche der darauf befindlichen ‘K-N’ Inschrift führt, welche sich seiner Meinung nach auf das Volk der Conii bezieht, das im Süden des heutigen Portugal siedelte. Er spekuliert, dass das Design der Scheibe den Grundriss der Akropolis von Atlantis widerspiegelt!

Abb. 2. Das Titelbild von Javier Recuenco Andrés´ e-Book aus dem Jahr 2014

Javier datiert die Errichtung von Atlantis auf den Zeitraum zwischen 21.000 und 12.000 v.Chr. Andrés hat eine hyperdiffusionistische [sic!; d. Red.] Sichtweise von Atlantis, indem er Felsritzungen in Nordafrika, Amerika, Australien, China und natürlich seiner Heimat Iberien als Evidenzen für dessen globalen Einfluss aufzeigt. Den Untergang des atlantischen ‘Empires’ datiert er zwischen 12.000 und 9.000 v.Chr., ans Ende der jüngsten Eiszeit.

Er schließt sich der Vorstellung an, dass es bei Gibraltar eine Landbrücke gab, die gegen 5.500 v.Chr brach, was schließlich zu einer Verbindung des Mittelmeers und des Schwarzen Meers führte, ein Ereignis, welches ursprünglich von Ryan & Pitman aufgezeigt wurde.

Javier ist zudem der Meinung, dass Ägypten von 7.000 bis 5.500 v.Chr. von Atlantern besetzt war, und dass ihr Einfluss zum Bau der Pyramiden führte! Genau genommen, schreibt er auch die Pyramiden Chinas und Amerikas dem atlantischem Einfluss zu. Knossos auf Kreta identifiziert er als eine Atlanter-Kolonie im östlichen Mittelmeer-Raum." [1]

Tony O’Connells Schlussbemerkung fällt durchaus wohlwollend, aber auch nicht unkritisch aus: "Meiner Meinung nach hat Javier eine originelle Arbeit vorgelegt, unähnlich den herausgewürgten Darbietungen so vieler Anderer. Gleichwohl denke ich, dass sein Werk zu viele Annahmen enthält, die auf einer entschuldbaren Subjektivität beruhen." [2]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Tony O’Connell, "Recuenco Andrés, Javier (N)", 21. April 2014, bei Atlantipedia.ie (Übersetzung ins Deutsche und Hervorhebungen durch Atlantisforschung.de)
  2. Quelle: ebd.

Bild-Quellen:

1) Tony O’Connell, op cit.
2) Bild-Archiv Atlantisforschung.de