Riesenfunde - in Nevada (II)

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Abb. 1 Der Bericht des australischen Northern Star vom 7. Mai 1925

(bb) Was die historischen Meldungen zu Funden der Überreste prähistorischer menschlicher Riesen betrifft, so sind stets solche Reports von besonderem Interesse, in denen von Entdeckungen durch Fachwissenschaftler die Rede ist. Zwar bieten auch sie keine Garantie für die Authentizität der darin nachzulesenden Tatsachenbehauptungen, doch zumeist liefern sie zumindest sehr konkrete Anhaltspunkt für weitere Recherchen. So auch der nachfolgend vorgestellte Bericht der australischen Zeitschrift The Northern Star über Ausgrabungen des Archäologen Mark Raymond Harrington (1882–1971) in Nevada. Die darin gemachten Angaben müssen jedenfalls noch mit den Protokollen des Forschers zu seiner nevadischen Grabungs-Kampagne von 1925 abgeglichen werden:

"Ausgrabungen, die kürzlich im Tal des Muddy und Virgin Rivers (Abb. 2) unter Leitung von Mr. M.R. Harrington, dem Direktor des Museum of the American Indian durchgeführt wurden, sollen, wie es heißt, den fast unumstößlichen Beweis für [die vormalige Existenz] der verschollenen Stadt Pueblo Grande [1] erbracht haben, von der man glaubt, sie sei die Heimstatt einer Rasse von Riesen gewesen, die Jahrhunderte vor dem Anbruch der Geschichte lebten.

Direktor Harrington erkläert, dass die Ausgrabung die größte prähistorische Ruine in der westlichen Hemisphäre freigelegt habe. Große, stabile und runde Adobe-Gebäude, von denen einige bis zu zwanzig Räume mit hart glasierten Fußböden hatten, wurden ausgegraben. Unter kreisförmigen Innenhöfen kamen kamen die Gräber einer verschwundenen Rasse ans Tageslicht, wobei die durchschnittliche Größe der gefundenen Skelette mehr als sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] maß.

Abb. 2 Ein Foto des Virgin River bei Mesquite, im Grenzbereich von Nevada und Arizona. Ungefähr in dieser Gegend soll der Archäologe M.R. Harrington 1925 Relikte einer Städtebauer-Kultur nordamerikanischer Riesen ausgegraben haben.

Eine Frau, eingewickelt in eine gepolsterte Decke [orig.: ""feather blanket"; d.Ü.], wurde in einer der kreisförmigen Begräbnisstätten entdeckt, zusammen mit neugeborenen Zwillingen, die zusammen mit ihr bestattet wurden. Der gesamte Bauentwurf scheint kreisförmig gewesen zu sein, wobei die Häuser Wege haben, die von einem zenralen Opfer-Altar oder einer zeremoniellen Feuerstelle ausgehen.

In vielen der bereits freigelegten Mounds hat Mr. Harrington neben Mengen kruder Jagdgeräte und anderer primitiver Werkzeuge auch wunderschönen Schmuck aus Muscheln, kunstvoll geschnittene Perlen und verzierte Töpferwaren mit phantasievollem Design gefunden. Das von Pueblo Grande umfasste Areal ist acht Meilen [ca. 12,9 km; d.Ü.] weit, und dehnt sich sporadisch mit 150 Ausläufern über 35 Meilen [ca. 56 km; d.Ü.] die Täler des Muddy und Virgin Rivers hinab aus." [2]

Abb. 3 Der Artikel über die umstrittenen Funde des Dr. F. Bruce Russel im Milwaukee Journal vom 5. August 1947

Die im folgenden Bericht behandelten, angeblichen Entdeckungen des Privatforschers Dr. F. Bruce Russel aus dem Jahr 1947, zu welchen dem Verfasser bisher nur ein Artikel der Zeitschrift San Diego Union zugänglich war [3], hatte er eigentlich bereits Jahre zuvor schon ohne Wenn und Aber als Hoax klassifiziert. [4] Inzwischen, nachdem u.a. auch ein weiterer, wenn auch fast textidentischer Artikel dazu (Abb. 3) aus dem Milwaukee Journal vom 5. August 1947 vorliegt, scheint aber auch die Annahme legitim, dass die Geschichte nicht völlig frei erfunden wurde.

Womöglich enthält sie einen 'harten Kern', d.h. Russel ist damals tatsächlich auf 'Mumien mit Übergröße' gestoßen, aber diese Entdeckung wurde durch seine unqualifizierten, durch eindeutige Fehlinterpretationen (Alter des Fundgutes, Atlantisbezug) charakteristierte Darstellung so unglaubwürdig, dass man ihn kaum ernst nehmen konnte. [5] Hier nun die Übersetzung des Artikels aus dem Milwaukee Journal:

"Los Angeles, Kalifornien - AP - Ein pensionierter Arzt aus Ohio hat, wie ein Mitarbeiter am Montag erklärte, in der Colorado Wüste (Abb. 4), nahe des Arizona-Nevada-Kalifornien-Grenzstreifens, Relikte einer alten Zivilisation entdeckt, deren Menschen acht oder neun Fuß [ca. 2,44 m bis 2,74 m; d.Ü.] groß waren.

Howard E. Hill aus Los Angeles enthüllte bei einem Vortrag beim Transportation Club, dass am Sonntag mehrere wohlerhaltene Mumien aus Höhlen in einem etwa 180 Quadratmeilen großen Gebiet geborgen wurden, das sich vom Death Valley, Kalifornien, über den Colorado River hinweg bis nach Arizona auch durch einen Gutteil des südlichen Nevada hinzieht.

Hill sagte, der Entdecker sei Dr. F. Bruce Russell, ein pensionierter Arzt aus Cincinnati, der 1931 über den ersten von mehreren Tunneln stolperte, bald nachdem er in den Westen gekommen war und es aus Gesundheitsgründen mit Bergbau versuchte. Erst in diesem Jahr gelangte Dr. Russell jedenfalls uneingeschränkt in die Örtlichkeit hinein, sagte Hill der Mittagsrunde. Gemeinsam mit Dr. Daniel S. Bovee, aus Los Angeles - der mit Hills Vater einst dazu beitrug, New Mexicos Kliff-Siedlungen zugänglich zu machen - hat Dr. Russell mumifizierte Überreste zusammen mit Utensilien einer Zivilisation gefunden, welche Dr. Bovee vorsichtig auf ein Alter von etwa 80.000 Jahren [sic!; bb] datiert hat.

Abb. 4 Eine typische Landschaftsaufnahme aus der Colorado-Wüste

>Diese Giganten sind in Kleider gehüllt, die aus einer mittel-langen Jacke und Hosen bestanden, die knapp bis unter die Knie reichten. Über die Textur des Materials hieß es, sie ähnele grau gefärbtem Schafsleder, aber vermutlich stammte es von einem Tier, das heute unbekannt ist<, sagte Hill. Hill erklärte, dass in einer anderen Kaverne die Ritual-Halle der altertümlichen Menschen entdeckt wurde, zusammen mit Gerätschaften und Markierungen, ähnlich jenen, die heute vom Freimaurer-Orden verwendet werden. In einem langen Tunnel waren wohlerhaltene Überreste von Tieren entdeckt worden, darunter Elefanten und Tiger. Bisher, fügte Hill hinzu, sei keine Frau gefunden worden.

Die Forscher glauben, so sagte er, dass das, was sie gefunden haben, die Beerdigungsstätte der Stammes-Hierarchie war. Hieroglyphen, fügte er hinzu, weise eine Ähnlichkeit mit dem auf, was über den verlorenen Kontinent von Atlantis bekannt ist. Sie sind, wie er hinzufügte, in sorgfälig polierten Granit gemeißelt. Er sagte, dass Dr. Viola V. Pettit aus London, die Ausgrabungen in der Arabischen Wüste bei Petra gemacht hat, in Kürze mit einer Inspektion der Überreste beginnen wird." [6]

Abb. 5 Die Kurzmeldung aus dem Nevada State Journal vom 3. Oktober 1936

Bei den beiden nächsten historischen Reports, die mit den ebenso berühmten wie - zwischen Schul- und Grenzwissenschaftlern - umstrittenen 'Lovelock-Riesen' zu tun haben, handelt es sich nicht um Fundmeldungen. Vielmehr sollen sie dokumentieren, dass sich sowohl die Medien als auch Heimatkundler in Nevada noch Mitte des 20. Jahrhunderts völlig vorurteilsfrei mit diesem Thema befassten, das universitäre Fachwissenschaftler damals bereits ignorierten, und später gezielt als 'Mumpitz' darzustellen versuchten. [7] Der erste Artikel - eine Kurzmeldung - stammt aus dem Nevada State Journal vom 3. Oktober 1936:

Abb. 6 Der interessante Veranstaltungs-Hinweis aus der Reno Evening Gazette vom 20. Februar 1953

"Historischer Gegenstand der Woche: Vor mehreren Jahren wurde in einer Höhle [...] in der Nähe von Lovelock eine Mumie entdeckt, die als der 'Riese von Lovelock' bekannt wurde. Viele Geschichten schrieben dem prähistorischen indianischen Riesen eine Größe von elf Fuß [ca. 3,35 m; d.Ü.] zu. Die Wahrheit ist, dass die Gestalt, die noch immer rötliches Haar auf dem Schädel hat, neuneinhalb Fuß [ca. 2,90 m; d.Ü.] groß war. Die Mumie befindet sich jetzt in der Smithsonian Institution in Washington D.C.. Sie ist das größte menschliche Spezimen, das jemals entdeckt wurde." [8]

Dass sich die Mumie eines der umstrittenen 'Lovelock-Riesen' im Besitz der Smithsonian Institution befunden haben soll, ist eine durchaus interessante Information, auch wenn Nachfragen an diese Adresse - abegesehen von einem stereotypen "Dazu ist uns nichts bekannt..." - wohl kaum ein nenneswertes Ergebnis erbringen werden. Sie muss leider als 'verschollen' klassifiziert werden. Was den Verbleib der sterblichen Überreste anderer riesenhafter rothaariger Ur-Nevadier betrifft, die im frühen 20. Jahrhundert entdeckt wurden, sieht es leider nicht besser aus.

Kommen wir nun zu einem interessanten Hinweis auf eine Veranstaltung der Nevada Art Gallery (Abb. 6), den die Reno Evening Gazette am 20. Februar 1953 veröffentlichte. Endeckt haben wir dieses Dokument, in dem u.a. die legendären Lovelock-Funde thematisiert werden, - wie auch die zuvor behandelte Meldung - auf der besuchenswerten Webseite des Greater Ancestors World Museum. Hier unsere Übersetzung der gigantologisch relevanten Passagen daraus:

"Das Programm der Nevada Art Gallery, 643 Ralston Street, für diesen Sonntag wird einen Vortrag über die Lovelock-Höhlen von Mrs. Clara Beatty bieten, Vorstandssekretärin der Nevada Historical Society.

[...] Mrs. Beatty, eine gebürtige Nevadierin und Absolventin der University of Nevada, wird eine Reihe wenig bekannter Fakten über die Lovelock-Höhlen und ihre Entdeckung berichten. Gemeinsam mit der verstorbenen Dr. Jeanne Wier hat sie den gewaltigen Vorrat an Literatur-Exemplaren und Historien zur Geschichte Nevadas gesammelt, studiert und katalogisiert, der bis zu jener Zeit zurückreicht, als dieser Staat noch Teil des Utah-Territoriums war. Mrs. Beatty ist Direktorin des Museums der Historical Society im State Building.

Die Lovelock-Höhlen wurden 1911 etwa 26 Meilen südlich von Lovelock an der alten Uferlinie des Lake Lahontan von zwei Männern entdeckt, die auf der Suche nach Guano-Vorkommen waren. [...] Über die Höhlen heißt es, sie sollen die Heimstätte einer Rasse riesenhafter Indianer gewesen sein, die bis in die Steinzeit, oder etwa 2000 v.Chr. zurück datiert. Mrs. Beatty wird über die Entdeckung der Skelette von Riesen in den Höhlen, zusammen mit Stein- und Knochen-Werkzeugen, berichten..." [9]

Es erscheint schon erheblich, dass Clara Beatty, die spätere Direktorin der Nevada Historical Society, als profunde Kennerin der historischen und heimatkundlichen Literatur Nevadas, die in jüngeren Jahren von Archäologen und anderen Fachwissenschaftlern so vehement bestrittene Existenz riesenhafter Human-Relikte aus dem Höhlenkomplex bei Lovelock offenbar als gesichertes Faktum betrachtete. Wie der amerikanische Riesenforscher Micah Ewers bei seinen Recherchen anhand einer weiteren Pressemeldung [10] feststellen konnte, brachte Mrs. Beatty zu einer anderen Veranstaltung tatsächlich auch einen der 'Riesenschädel' als Demonstrationsobjekt mit. Dies wiederum deckt sich mit der Aussage von Dr. Gene Hattori, dem Kurator für Anthropologie des Nevada State Museum in Carson City, der vor wenigen Jahren in einem Interview erklärte, die Nevada Historical Society sei vormals im Besitz eines der 'überformatigen' Sekelette gewesen, das später verloren gegangen sei. [11]


Addendum - April 2018

Eine Fundmeldung aus dem Jahr 1876

(bb) In ihrer Ausgabe vom 27. Februar 1876 berichtete die Tageszeitung Carson Daily Appeal aus Carson City, der Hauptstadt des Bundestaates Nevada: "DAS GIGANTISCHE FOSSIL - Vergangene Woche informierte uns ein Korrespondent, dass die versteinerten Gebeine eines riesenhaften menschlichen Wesens in einer Klamm in der Antelope Range, nordwestlich von Humboldt House, entdeckt wurden. Gestern waren Henry Junkins und Robert St. Clair in der Stadt und bestätigten den Bericht. Sie sagen, das Fossil sei in einer tiefen Kluft gefunden worden, wo es durch einen Wolkenbruch freigewaschen oder bloßgelegt wurde." [12]


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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Dieses >Pueblo Grande< ist nicht zu verwechseln mit der bekannteren, in rechteckiger Bauweise konstruierten Anlage (Abb. 7) dieses Namens bei Phoenix, Arizona, die der so genannten Hohokam-Kultur zugeordnet wird:

    Phoenix-Pueblo Grande Ruin-Museum display.JPG
  2. Quelle: o.A., "RACE OF GIANTS - EVIDENCE OF LOST CITY", in: The Northern Star (NSW, Australien), 7. Mai 1925; nach: Trove - Digitised newspapers and more (abgerufen: 08. Jan. 2015; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Siehe: o.A., "Trace of Giants Found in Desert", 5. August 1947, in: San Diego Union
  4. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Die gefälschten Riesen - Fakes und Flops im Visier der Gigantenforschung" (bb)
  5. Anmerkung: Inzwischen liegen zumindest Informationen zur Person jener Dr. V. Pettit vor, die gegen Ende beider Zeitungsberichte erwähnt wurde, und nun nicht mehr als fiktionale personnage imaginaire zu betrachten ist. Was bleibt, sind die begründeten Zweifel an Dr. Russels indiskutabler Datierung der Funde sowie seine - aus atlantologischer Sicht - unhaltbare Bezugnahme auf Atlantis.
  6. Quelle: o.A., "Relics of Prehistoric Giants Found in Dersert of Nevada", in: The Milwaukee Journal, 5. Aug. 1947; nach: Google News Newspaper Archive (abgerufen: 08. Jan. 2015; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  7. Siehe z.B.: Brendan Riley, "Cannibal legend dies hard", 6. Okt. 1976, in: Park City Daily News; sowie: o.A., "Tough Times For Cannibals", 4. Okt. 1976, in: The Dispatch (Lexington, N.C.); und: o.A., "Giants - Tales Grow Bigger; Evidence Shrinking", 27. Sept. 1976, in: The Evening Independent
  8. Quelle: o.A., "Historical item of the week" (Rubrik), in: Nevada State Journal, 3. Oktober 1936; nach: Micah Ewers und Chris L. Lesley, "Lovelock Nevada Giant Mummy", bei: Greater Ancestors World Museum (abgerufen: 08. Jan. 2015; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  9. Quelle: o.A., "Art Galley Plans Sunday Double Feature", 20. Februar 1953, in: The Reno Evening Gazette; nach: Micah Ewers und Chris L. Lesley, "Two Giant Indian Skeletons", 16. Dezember 2012, bei: Greater Ancestors World Museum (abgerufen: 08. Jan. 2015; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  10. Siehe dazu: Micah Ewers und Chris L. Lesley, "The Head of a Giant, Lovelock", 16. Dezember 2012, bei: Greater Ancestors World Museum (abgerufen: 11. Jan. 2015)
  11. Siehe: Sierra Sasqutch, The Legend of the Red Headed Giants" (Video, 13,28 Min.; abgerufen: 11. Jan. 2014)
  12. Quelle: o.A., "LATEST TELEGRAMS" (Rubrik), 27. Februar 1876, in Carson Daily Appeal (Der Bericht wurde aus der Zeitung Winnemucca Silver State übernommen.); Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de nach der digitalisierten Fassung der Zeitung bei CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers

Bild-Quellen:

1) Bildarchiv Atlantisforschung.de
2) Stan Shebs bei Wikimedia Commons, unter: File:Virgin River 6.jpg
3) Bildarchiv Atlantisforschung.de
4) باسم bei Wikimedia Commons, unter: File:Coloradodesert.jpg
5) Micah Ewers und Chris L. Lesley, Greater Ancestors World Museum, unter: "Lovelock Nevada Giant Mummy" (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
6) Micah Ewers und Chris L. Lesley, "Two Giant Indian Skeletons", bei: Greater Ancestors World Museum
7) Marine 69-71, bei Wikipedia - The Free Encyclopedia, unter: File:Phoenix-Pueblo Grande Ruin-Museum display.JPG (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
(Zu den Original-Quellen der Abbildungen 1 und 3 vergl. die jeweiligen Fußnoten im Text.)