Riesenfunde - in Arizona

Aus Atlantisforschung.de
Wechseln zu:Navigation, Suche
Abb. 1 Die geographische Lage des Staates Arizona in den USA

(bb) Hier zunächst eine Fundmeldung, zu der es in "Accounts of Giants in North America" kurz gefasst heißt: "1891 stießen einige Arbeiter bei Crittenden, Arizona (Abb. 1), bei Ausschachtungen für die Fundamente eines neuen Gebäudes auf einen riesigen Stein-Sarkophag. Als sie den Deckel öffnen konnten, sahen sie darin die Überreste eines neun Fuß [ca. 2,74 m; d.Ü.] großen Giganten, den die Zeit fast mehr oder weniger zu einem Haufen Staub reduziert hatte." [1]

Abb. 2 Der Santa Cruz County in Arizona, wo sich einst Fort Crittenden befand

Etwas ausführlichere Informationen zu dieser Entdeckung im Santa Cruz County (Abb. 2) finden sich bei David Hatcher Childress, bei dem wir folgendes erfahren: "Von Frank Edwards wird eine kuriose Geschichte über die Entdeckung des Sarkophags eines Riesen erzählt, der von Arbeitern in Fort Crittenden, im südlichen Arizona, südwestlich von Tombstone freigelegt wurde.

Ursprünglich als Casa Blanca bekannt, war Fort Crittenden, oder auch kurz Crittenden, eine Stadt, die ihren Ursprung in den 1860er Jahren hatte. Dort gab es von der Mitte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Bahn-Depot und viele Bergbau-Aktivitäten. Jetzt ist es eine Geisterstadt, die auf Karten als 'Fort Crittenden Ruine' geführt wird, und das einzige Gebäude, das sich dort noch befindet, ist ein 1885 errichtetes Hotel. 1887 beschädigte ein Erdbeben das Hotel, das zweite Stockwerk wurde entfernt, und so steht es noch heute dort. Um 1900 herum waren die meisten Leute schon fortgezogen, da die Minen erschöpft waren. Eine stillgelegte Bahnlinie verläuft im Süden der Geisterstadt, und direkt im Osten von ihr liegt das Reservat San Ignacio del Babocomari. 1891 machten Arbeiter Aussachachtungen für die Grundmauern eines Hauses, wobei sie einen steinernen Sarg freilegten, der einst die Leiche eines Mannes von schätzungsweise 12 Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.] Größe enthalten hatte. Eine Gravur auf dem aus Granit gefertigten Kasten legte nahe, dass der Mann zwölf Zehen hatte." [2]

Abb. 3 Über die Riesen, die im heutigen Arizona lebten, ist bisher nur wenig bekannt - die Zeit und der Wüstensand haben die meisten ihrer Spuren verweht.

Einen weiteren Hinweis auf prähistorische Riesen in Arizona finden wir bei Brad Steiger: „Einen Schädel, der in einer der vielen Felsbehausungen in der Nähe von Winslow, Arizona, entdeckt wurde, hat Jesse J. Benton in seinem [Buch] Cow by the Tail [1943; d.Ü.] als so groß beschrieben, dass ein Stetson Cowboyhut, den man darauf setzte, >wie eines dieser winzigen Hütchen [aussah], das Spaßvögel an Neujahr tragen.< Benson führte zudem aus, dass in dem Schädel ein Goldzahn gefunden wurde, was es weitaus wahrscheinlicher erscheinen ließ, das dieser Schädel einst mit einem menschlichen Riesen verbunden war als mit einem riesigen Tier.[3]

Bei Brad und Mary Sutherland heißt es zu einem anderen Fund: "1923 entdeckte Samuel Hubbard die Überreste von Riesen im Grand Canyon von Arizona. Er fand die versteinerten Leichen von zwei menschlichen Riesen von etwa 18 [ca. 5,5 m; d.Ü.]beziehungsweise 15 Fuß [ca. 4,6 m; d.Ü.] Größe. Eine davon wurde unter einem kürzlichen Felssturz begraben, dessen Entfernung mehrere Tage Arbeit kosten würde; die andere, von welcher Mr. Hubbard Fotographien machte, ist in einer schwer zugänglichen Felsspalte. Die Körper sind aus einer Kalkstein-Versteinerung geformt [?; d.Ü.], die in Sandstein eingebettet ist." [4]

Abb. 4 Die Fundmeldung im Prescott Journal Miner vom 11. Feb. 1913

Außerdem ist dort über einen flankierenden Hinweis aus der Sagenwelt der Pueblo-Indianer zu lesen: "Paul Horgan (Great River: The Rio Grande in North American History) berichtet über einen Pueblo-Mythos oder eine Erzählung über einen kannibalischen Riesen, der einst in einer Höhle an der Nordseite der Black Mesa lebte, nahe dem San Ildefonso Pueblo. >Seine Höhle war mit dem Inneren der gewaltigen, hausähnlichen Mesa durch Tunnel verbunden, die zu seinen Räumlichkeiten führten. Sein Einfluss auf das Land in der Umgebung was gravierend. Die Leute taten alles Mögliche, um zu verhindern, dass sie von ihm gefangen und aufgefressen wurden." [5]

Abb. 5 Die Fundmeldung aus dem Richmond Daily Register vom 28. Nov. 1921

Eine Pressemeldung (Abb. 4) zum Fund riesenhafter menschlicher Überreste in Arizona veröffentlichte am 11. Februar 1913 die Zeitschrift Prescott Journal Miner, in der es hieß: "Ein prähistorischer Friedhof am Sycamore Creek, dort wo die Eisenbahntrasse hinduchführt, ist von einem Arbeits-Trupp unter Leitung des Kondukteurs C.W. Corbin entdeckt worden, als er irgendwelche Grabungsarbeiten zur Verbesserung der Strecke vornahm.

Auf diese Weise ist dort eine sehr interssante Gegebenheit enthüllt worden, die sich zu irgeneiner Zeit begab, [betreffend] die physische Veranlagung einer Rasse, die sich in den massiven Überresten widerspiegelt, die [jetzt] entdeckt wurden, und welche unbestreitbar von einem riesenhaften Typ von Menschen stammen, der die heute lebende Generation verblüfft. Der Schädel eines Menschen ist im Besitz von Mr. Corbin, zusammen mit einem Teil des Gerippes, das jemanden nahelegt, der zu Lebzeiten eine Größe von mindestens acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] erreichte.

Die Ränder des Gesichts sind beschädigt, aber wenn sie in ihrer natürlichen Position auf dem Kopf eines Lebenden platziert würden, wären sie so massiv, die Konturen wie eine perfekte Maske abzudecken. Die Knochen der Beine sind gleichermaßen von größerer Länge und schwerer als irgendwelche von heute.

Dass eine prähistorische Begräbnisstätte entdeckt wurde, wird auch durch den Fund einer Hand voll Perlen belegt, welche Archäologen der toltekischen Periode zuschreiben. Diesen wertvolle Zierrat behielten die mexikanischen Arbeiter, und er kann nicht sichergestellt werden. Jedenfalls bestätigt Mr. Corbin die gemachte Entdeckung [...] Das riesenhafte Skelett ist eine Dublette desjenigen, das vor einigen Monaten von Peter Marx am Walnut Creek entdeckt wurde, und das sich in seinem Besitz befindet." [6]

Abb. 6 Die Fundmeldung aus dem Tombstone Epitaph vom 4. September 1921

Die folgende Fundmeldung (Abb. 5), in der es um eine Entdeckung im Pima County geht, erschien am 28. November 1921 in der Zeitung Richmond Daily Register aus Kentucky:

"Douglas, Arizona, 26. November - Kürzliche schwere Regenfälle in der Gegend von Redington, hier in der Nähe, haben die Grabstätten einer Rasse riesenhafter Menschen freigelegt, von denen man, August Ealey zufolge, einem Bergmann, der im Distrikt von Redington beschäftigt war, annimmt, dass sie vor tausenden von Jahren gelebt haben.

Ealey beschrieb Teile von Skeletten, die aus der Begräbnis-Stätte geholt wurden, und er erklärte, dass die Statur jener Rasse ungefähr das Doppelte der heutigen betragen haben muss. Ein Schädel weise eine Stärke von etwa einem Inch auf, sagte Ealey, und er sei perfekt erhalten. Scherben von Töpferware, Ohrringe, Überreste von Holzkohlen-Feuer und andere Evidenzen, die mit Rammen freigelegt wurden, haben Ealey dazu bewegt, der staatlichen Universität über die Entdeckng zu berichten, in der Hoffnung, dass die Begräbnis-Stätte einer genaueren Untersuchung unterzogen wird." [7]

Der nachfolgend vorgestellte Bericht (Abb. 6) über besagte Entdeckung im Pina County erschien in der Ausgabe vom 4. September 1921 des Tombstone Epitaph:

"Bisbee, 1. September - August Ealey, der vormals in den hiesigen Minen beschäftigt war, sich aber in den verangenen Jahren damit beschäftigte, eine Silber-Liegenschaft in der Gegend von Re(...)dington am unteren San Pedro River zu erschließen, war gestern in der Stadt.

Abb. 7 Die Fundmeldung aus dem Arizona Republican vom 22. November 1903

Ealey sagte, dass die kürzlichen schweren Regenfälle in jener Sektion die Grabstätten einer Rasse von Riesen freigelegt haben, die vor tausenden von Jahren in diesem Gebiet gelebt haben müssen. Er und andere Arbeiter aus jener Gegend haben Knochen der ausgestorbenen Rasse gefunden. Es ist [auch] ein Schädel gefunden worden, der in etwa die Größe wie bei einem gewöhnlichen menschlichen Wesen hat, und es wurden auch einige Knochen eines Arms gefunden, der ebenfalls die Größe gewöhnlicher Arm-Knochen aufweisen.

Die Überbleibsel sind etwa fünfzehn Fuß [ca. 4,6 m; d.Ü.] unter der Oberflläche begraben. Überreste von Holzkohle-Feuern sind aufgefunden worden. Ein Mexikaner fand ein Paar großer, aus Seemuscheln gefertigter Ohrringe, die noch immer makellos und hochgradig poliert waren. Ollas und andere Stücke von Töpferwaren sind ebenfalls zutage gefördert worden. Die Knochen des großen Schädels sind etwa ein Zoll dick, und die Zähne sind alle einwandfrei, doch sie sind alle abgefeilt oder abgeschliffen, sodass sie nicht sehr scharf sind.

Er hat den Fund den Beamten der Universität gemeldet und hofft, dass sie eine Gruppe dorthin entsenden werden, um eine gründliche Untersuchung des Gräberfelds vorzunehmen. Er ist der Meinung, dass ein vollständiges großes Skelett gefunden wird. Er schätzt, dass die Größe des Giganten 12 bis 15 Fuß [ca. 3,66 bis 4,57 m; d.Ü.] betragen haben muss." [8]

Einen Fund im Maricopa County meldete der The Arizona Republican (Abb. 7) am 22. November 1903: "Die Ruinen ein paar Meilen südlich von Tempe sind die Quelle von viel Vergnügen für diejenigen, die sich für Dinge aus vergangenen Zeiten interessieren, und dort ist eine enorm große Menge interessanter und kurioser Relikte gefunden worden, aber in den vergangenen Jahren wurde nicht viel unternommen, da man dachte, dort sei bereits fast alles von Wert ausgegraben worden. Doch in letzter Zeit haben June Roseberry und Leonard Cocby, die dort in der Nähe leben, ihre Freizeit dafür verwendet, eine der großen Ruinen zu durchstöbern, und ihre Bemühungen sind nicht ganz vergeblich gewesen.

Am Dienstag stießen sie auf die sterblichen Überreste eines gewaltigen Skeletts in perfektem Zustand. Das Besondere daran war seine extreme Größe. Insbesondere war der Schädel viel größer als der eines gewöhnlichen Menschen. Darin befand sich ein makelloser Satz Zähne, und ebenso war auch der Rest der Knochen. In dieser Gegend ist eine sehr große Anzahl von Skeletten gefunden worden, doch keines ist jemalels mit diesem zu vergleichen gewesen. Die Beteiligten arbeiten [jetzt] noch immer in den Ruinen, und sie hoffen, mehr Relikte zu finden." [9]


Navigation


Weitere Artikel zum Thema Arizona bei Atlantisforschung.de:


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Steve Quale, "Arizona Giant", Accounts of Giants in North America (nicht mehr online) - Red. Anmerkung: In Details abweichend heißt es über diesen Fund online bei Brad und Mary Sutherland: "1891 wurde ein Riese ausgegraben, als Arbeiter in Crittenden, Arizona, einen Steinsarg ausgruben, der einst den Körper eines Mannes von schätzungsweise 12 Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.] Größe enthielt." (Quelle: Brad und Mary Sutherland, "GIANTS OF ARIZONA", bei: Burlington UFO and Paranormal Center)
  2. Quelle: David Hatcher Childress, "Yeti, Sasquatch & Hairy Giants", Adventures Unlimited Press / SCB Distributors, 2010, unter: The Giants of Arizona and Sonora (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de) Im Appendix verweist Hatcher Childress auf: Frank Edwards, "Stranger than Science, NYC (Bantam Books), 1959. Einige kurz gefasste Exzerpte aus diesem Buch sind übrigens hier zu finden.
  3. Quelle: Brad Steiger, „Worlds Before Our Own“,Berkley Pub. Corp, 1978, S. 58-59 (zit. Nach der Neuausgabe (Reprint) von Anomalist Books, San Antonio/New York, 2007)
  4. Quelle: Brad und Mary Sutherland, "GIANTS OF ARIZONA", bei: Burlington UFO and Paranormal Center
  5. Quelle: ebd.
  6. Quelle: o.A., "SKELETONS FOUND INDICATE THAT RACE OF GIANTS ONCE LIVED ON BANKS OF SYCAMORE CREEK", in: Prescott Journal Miner, 14. . 1913; nach: Google News Newspaper Archive, unter: Prescott Journal Miner - Feb 11, 1913 (abgerufen: 08.05.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  7. Quelle: o.A., "GRAVES OF GIANT RACE REVEALED", in: Richmond Daily Register, 28. November 1921; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Richmond daily register., November 28, 1921, Image 4 (abgerufen: 09.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)--- Anmerkung: Dieser Beitrag erschien bereits am 24. November 1921 mit der Überschrift "BURIAL GROUNDS OF GIANT RACE FOUND BY ARIZONA MINER", in The Deseret News aus Utah; außerdem, wie Micah Ewers recherchiert hat, am 25. November 1921 mit der Überschrift "BURIAL PLACE OF A RACE OF GIANTS UNCOVERED BY RAINS" in The Miami News
  8. Quelle: o.A., "SKELETON OF GIANT IS FOUND ALONG LOWER SAN PEDRO", in: The Tombstone Epitaph, 04. September 1921; nach: Arizona Digital Newspaper Program (ADNP), unter: Tombstone epitaph, 1921-09-04 (abgerufen: 05. August 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  9. Quelle: o.A., "TEMPE - A SKELETON UNEARTHED - The Remains of a Giant Found in the Ruins South of Town", in: The Arizona Republican, 22. November 1903; nach: Arizona Digital Newspaper Program (ADNP), unter: Arizona republican, 1903-11-22 (abgerufen: 05. August 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) TUBS bei Wikimedia Commons, unter: Datei:Arizona in United States.svg
2) David Benbennick bei Wikimedia Commons, unter: File:Map of Arizona highlighting Santa Cruz County.svg
3) http://www.geomembrane.com/040128%20Arizona%20055.jpg (nicht mehr online)
4) Google News Newspaper Archive, unter: Prescott Journal Miner - Feb 11, 1913
5) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Richmond daily register., November 28, 1921, Image 4 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
6) Arizona Digital Newspaper Program (ADNP), unter: Tombstone epitaph, 1921-09-04 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
7) Arizona Digital Newspaper Program (ADNP), unter: Arizona republican, 1903-11-22 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)