Riesenfunde - in Ohio (II)

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Abb. 1 Die Fundmeldung aus dem Stark County Democrat vom 7. Dez. 1900

(bb) Nachfolgend stellen wir einige weitere der beeindruckend zahlreichen Fundmeldungen zu Relikten der präkolumbischen menschlichen Giganten im Staat Ohio vor. Der erste dieser Reports - wir konzentrieren uns hier auf Presseberichte aus der zweiten Hälfte des 19. und des frühen 20. Jahrhunderts - stammt aus dem Stark County Democrat, der am 7. Dezember 1900 folgendes (Abb. 1) berichtete:

"Athens, Ohio, 6. Dez. - Die Skelette von zwei Indianern sind an den Ufern des Hocking River (Abb. 2) bei Roachs Mühle, eine halbe Meile östlich von Athens ausgegraben worden.

Die Ausgrabung erfolgte unter einem großen Gebäude in geringer Entfernung vom Flussufer. Ein paar Fuß von den Skeletten entfernt wurden viele Pfeilspitzen freigelegt, welche zweifellos mit den Rothäuten [sic!; bb] beerdigt worden sind, als sie entweder durch einen Unfall oder durch einen natürlichen Tod in die Ewigen Jagdgründe geschickt wurden.

Die Skelette waren augenscheinlich die von riesenhaften Männern. Den Knochen nach zu urteilen, müssen sie eine Statur von nicht weniger als sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] aufgewiesen haben. Die Knochen waren in einem exzellenten Erhaltungs-Zustand, und die Zähne waren noch fest in die Kieferknochen eingebettet." [1]

Abb. 2 Der Hocking River bei Athens, wo im Jahr 1900 zwei 7 Fuß große Skelette entdeckt wurden

Die nächste, von Jim Vieira entdeckte Fundmeldung stammt aus dem Nebraska Advertiser vom 30. Juni 1881: "Mr. Jno. Park aus White County [2], Ohio, fand kürzlich, während er auf einem alten Feld arbeitete, das seit 85 Jahren kultiviert wurde, ein mit Steinen umwalltes Grab, welches die Knochen eines Riesen enthielt, der eine geschätzte Größe vom neun Fuß [ca. 2,74 m; d.Ü.] hatte und drei Fuß quer über die Brust [maß]. Doch nur wenige der Knochen waren in [...] einem Erhaltungs-Zustand [der es erlaubte], sie angzufassen." [3]

Auf die folgende Fundmeldung aus dem Jahr 1887 sind wir bei Mound Builders [4] gestoßen. Bei dieser, 1887 bei Swiss Cross - A Monthly Magazine of Popular Science veröffentlichten, in unserer Quelle offenbat nur auszugsweise wiedergegebenen Report handelt es sich um einen der ganz wenigen Fälle, in denen ein Finder seine Entdeckung personlich gemeldet hat: "Ich öffnete hier in der Nähe einen Mound und fand Spuren von Feuer - verkohltes Holz mit Asche. Darunter waren Teile menschlicher Schädel, ebenfalls verkohlt. Existieren ähnliche Überleibsel auch anderswo, aus welchen wir womöglich ableiten können, dass die Moundbauer Menschenopfer darbrachten? Ein Skelett, das aus diesem Mound entnommen wurde, war sieben Fuß und acht Inches [ca. 2,34 m, d.Ü.] groß. Ist dies [gar] nicht so außergewöhnlich? - Harold Heath, Delaware, Ohio." [5]

Abb. 3 Die Fundmeldung aus dem Lewiston Evening Journal vom 11. Oktober 1898

Weiter geht es mit einer ausführlichen Reportage (Abb. 3) aus dem in Maine ansässigen Lewiston Evening Journal vom 11. Oktober 1898 , die einen Fund im Ross County [6] behandelt:

"Arbeiter, die mit Ausschachtungs- und Planier-Arbeiten auf der Jefferson Avenue in Chillicothe, Ohio, beschäftigt sind, haben vergangene Woche ein menschliches Skelett endeckt, das in sitzender Position mit dem Gesicht nach Osten bestattet war, die Knie bis zum Kinn emporgezogen und mit den Armen umklammert.

Abb. 4 die großen Erdwerke von Newark im Licking County sind ein herausragendes Beispiel für die beeindruckenden Anlagen der Moundbauer ('Mound Builders') in Ohio. Die Erforschung der Moundbauer-Kulturen stellt einen wichtigen Aspekt bei der Untersuchng des Phänomens der nordamerikanischen Riesen dar.

Das Schädeldach befand sich 2,5 Fuß [ca.0,76 m; d.Ü.] unter der Erdoberfläche, und das Ganze ruhte auf einer einzelnen Schicht aus Granitbrocken, die in ihrer Größe zwischen 3 und 6 Inches [ca.7,6 und 15,2 cm; d.Ü.] im Durchmesser variierten und ein elliptisches Pflaster von 2 mal 4 Fuß [ca. 0,61 mal 1,22 m; d.Ü.] mit einer Hauptaxe von Osten nach Westen bildeten. Dieses Pflaster aus Steinen ruhte auf einer 12 Inches [ca. 30,5 cm; d.Ü.] starken Schicht aus verbrannter Erde, Asche und Holzkohle. Zusammen mit dem Skelett gefunden wurden die Knochen eines Raubvogels, entweder eines Falken oder eines Adlers, doch keine irgendwie beschriebenen Utensilien. Die Entdeckung wurde auf der zweiten Terrasse oder dem untersten Teil des Scioto River gemacht, etwa 20 Fuß [ca. 6,10 m; s.Ü.] oberhalb der Wassermarke, wo der Boden aus einer 18 Inches starken Schicht aus sandigem Lehm besteht, die ein Bett aus grobkörnigem, trocknen Kies von unbekannter Tiefe bedeckt, welches die Erhaltung der Knochen erklärt.

Bei der Ausgrabung der Knochen gingen die Arbeiter nicht mit sonderlicher Sorgfalt vor, sie wurden arg zerbrochen, und der Schädel wurde durch einen Schlag mit einer Picke zerhackt. Eine sorgfältige Untersuchung der Knochen sollte nahelegen, dass sie zu einem Mann von mindestens 7 Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] Größe mit annähernd rundem Kopf gehörten, dessen Gesichts-Winkel [orig.: "facial angle"; d.Ü.] 78 Grad betrug, soweit festgestellt werden konnte.

Die Entdeckung dieses Skeletts ruft die Erinnerung an die ausgedehnten alten Erdwerke (Abb. 4) an diesem Ort wach, die ursprünglich mehr als achtzig Morgen [200.000 m²; d.Ü.] Land mit ihren Wällen umschlossen. Sie gehörten zu jener Klasse, die als heilige Einfriedungen bezeichnet wird, von welchen es nicht weniger als fünf in einem Radius von zwanzig Meilen um Chillicothe herum gab, [wobei] jede aus einem perfekten Quadrat bestand, das 27 Morgen [67.500 m²; d.Ü.] beinhaltete, einem großen Ring, der vierzig Morgen [100.000 m²; d.Ü.] umfasste, und einem kleineren Ring, der elf Morgen [27.500 m²; d.Ü.] einschloss, miteinander auf unterschiedliche Weise verbunden, und sie alle unterscheiden sich voneinander in ihrem Arrangement.

In demjenigen bei Chillicothe wurde ein Teil des Quadrats durch den Scioto River zerstört, und ein Teil des größeren Rings wurde durch das Vordringen des Paint Creek zu irgendeinem prähistorischen Zeitpunkt vernichtet, da der Paint Creek heute mehr als eine Meile [weiter] südlich verläuft. Die Entdeckung wird aus archäologischem Blickwinkel als von großem Wert erachtet, in ihrer Bedeutung gleich den anderen, welche bisher an dierer Örtlichkeit gemacht wurden. - Chicago Inter Ocean" [7]

Abb. 5 Der Dixon Mound im Westen von Homer ist der bekannteste Tumulus in dieser Region.

Wie wir in Richard J. Dewhursts "The Ancient Giants Who Ruled America" (Abb. 12) erfahren, geht aus einer Meldung der New York Times zu diesem Fund bei Homer zudem hervor, dass diese Entdeckung urprünglich von ein paar Schuljungen gemacht wurde, und dass die Ausgrabung am 5. Mai 1885 erfolgte. Die Größe von vier der Skelette, die "in einer großen Gruft mit Steinboden" gefunden wurden, wird dort mit gut sieben Fuß (ca. 2,13 m) angegeben. Das fünfte Exemplar, dessen Hals mit "einer Kette aus steinernen Perlen" geschmückt war, soll ca. acht Fuß (ca. 2,44 m) groß gewesen sein. [8]

Abb. 6 Die geographische Lage des Miami County (oben) im US-Bundesstaat Ohio (unten)

Auch die nächste Fundmeldung - dem Morning Sun News Herald vom 14. April 1904 entnommen - haben wir bei Richard J. Dewhurst entdeckt. Damals berichtete das Blatt folgendes über eine Entdeckung im Miami County (Abb. 6): "Das riesige Skelett eines Mannes ist in der Nähe der Woolverton Farm freigelegt worden, in geringer Entfernung von Tippecanoe City, Ohio. Es misst acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] von der Schädeldecke bis zu den Fußgelenken, [aber] die Füße fehlen, sagt der Zeitungs-Reporter.

Der Schädel ist groß genug, um wie ein Helm über den Kopf eines durchschnittlichen Mannes zu passen. Dieses Skelett war eines von sieben, die in einem Kreis bestattet waren, wobei die Füße aller zum Zentrum hin gerichtet waren. In der Nähe befanden sich krude Utensilien. Die Skelette hält man für diejenigen von Moundbauern." [9]

Den Recherchen von Jim Vieira verdanken wir die nun vorgestellte Fundmeldung aus dem Mansfield Herald, Ohio, vom 16. Januar 1873. In diesem Artikel berichtete die Zeitung über eine Entdeckung, die quasi 'vor der eigenen Haustür' erfolgt war:

"Relikte einer vergangenen Rasse. Auf der Farm von Mr. Harrison Whaley, in der Nähe von Mansfield, in diesem County, befindet sich ein bewaldeter Abschnitt, der Besonderheiten von höchstem Interesse aufweist. Etwa drei Inches [ca. 7,6 cm; d.Ü.] unter der Oberfläche des gesamten Bereichs sind zahllose Knochen zu finden, augenscheinlich die sterblichen Überreste einer ausgestorbenen Spezies der menschlichen Rasse. Es befinden sich auch mehrere Mounds in den Wäldern, und in einem von ihnen, der teilweise erforscht wurde, hat man Schädel und Knochen gefunden, welche ihrer Größe zufolge zu einer Rasse von Wesen gehört haben müssen, die weitaus gigantischer war als jene Rasse, welche jetzt die Erde bewohnt. In diesem Mound wurden auch viele Ton-Utensilien gefunden, und zudem Pfeilspitzen, die aus solidem Stein geschlagen waren, sowie Pfeifen aus dem selben Material. Solch ein Denkmal der Vergangenheit bringt viele Nachforschungen in Gang.

Abb. 7 Historische Aufnahme eines der Mounds bei Marietta, Ohio. Wie Jim Vieira betont, sind die meisten der dortigen, komplexen Erdwerke inzwischen zerstört worden.

War dieser Ort einst ein Schlachtfeld, wo die Eingeborenen kämpften, um den Ruhm ihrer jeweiligen Stämme zu behaupten? Oder war es ein gewöhnlicher Friedhof? Ersteres scheint insofern die plausibelste Erklärung zu sein, dass das gesamte Gebiet, welxhes mindestens 15 Morgen [37.500 m²; d.Ü.] umfasst, eine Vielzahl menschlicher Knochen aufweist, die sich nur ein paar Zoll unterhalb der Erdoberfläche befinden. Es war evident, dass sie niemals bestattet wurden, sondern ursprünglich dem Blick ausgesetzt waren, bis die mit der Zeit angesammelten Ablagerungen die schwarze, fette Krume bildeten, welche sie bedeckt." [10]

Abb. 8 Die Fundmeldung aus dem Perrysburg Journal vom 1. September 1876

In Micah Ewers´ enormen gigantologischen Archiv haben wir die nächste Fundmeldung (Abb. 8) entdeckt, die am 1. September 1876 im Perrysburg Journal veröffentlicht wurde:

"Dr. Thomas F. Moses von der Urbana University und Dr. J.A. McLean haben im südöstlichen Winkel des Champaign County mehrere komplette Skelette der alten Moundbauer ausgegraben. Die Skelette wurden 10 oder 12 Fuß [ca. 3,05 oder 3,66 m; d.Ü.] unterhalb der Kuppe des Mounds gefunden, eingeschlossen in eine Art hölzernem Sarkophag, einige der Knochen sind sehr groß und in einem bemerkenswerten Erhaltungs-Zustand. Eines der Skelette ist das eines ganz jungen Kindes. Sie sind entfernt worden und befinden sich nun im Besitz der Scientific Association. Zusammen mit den sterblichen Überresten wurde ein Kupfer-Schmuckstück und Utensilien aus Flintstein entdeckt. Die Untersuchungen werden fortgesetzt." [11]

Abb. 9 Die 'Mini-Meldung' aus dem Evening Bulletin vom 10. Juli 1893

Von rekordverdächtiger Kürze ist die folgende Meldung (Abb. 9) eines Fundes im Mercer County aus The Evening Bulletin vom 10. Juli 1893: "Ein Skelett eines rieigen Indianers ist bei Celina, Ohio, ausgegraben worden." [12] Womöglich lassen sich künftig aber noch weitere Informationen zu dieser Entdeckung recherchieren. Umso ausführlicher ist jedenfalls der folgende Bericht (Abb. 10) über eine Entdeckung im Montgomery County, welchen die kanadische Zeitschrift The Québec Daily Telegraph am 21. Januar 1899 publizierte. [13] Hier die Übersetzung:

Abb. 10 Der Fundbericht aus The Québec Daily Telegraph vom 21. Januar 1899

"Die Leiche eines Mannes, gigantischer als irgendeine andere, die in der menschlichen Geschichte verzeichnet wurde [14], ist im Miami Valley (Abb. 11) in Ohio ausgegraben worden. Das Skelett muss, wie kalkuliert wurde, einem Mann gehört haen, der 8 Fuß und anderthalb Inches [ca. 2,48 m; d.Ü.] groß war.

Gefunden wurde es weniger als eine halbe Meile entfernt von [der Stadt] Miamisburg in einer Örtlichkeit, die viele Relikte der Moundbauer enthält. Edward W. Gebhart und Edward Kauffmann entdeckten es, während sie in einer Kiesgrube arbeiteten. Kauffmann traf mit seiner Picke auf einen harten Gegenstand, und als er ihn untersuchte, fand er heraus, dass es sich um einen Schädel handelte. Als sie das gesamte Skelett ausgruben und schließlich seine Größe erkannten, wasen sie fassungslos.

Das Skelett stammt aus prähistorischer Zeit und ist fossiliert. Seine gigantischen Proportionen stellen Archäologen vor ein verwirrendes Problem. Die alte Theorie oder Überlieferung, dass es in früheren Zeiten der Erde Riesen gegeben habe, ist seit langem diskreditiert. In der Tat stimmt man allgemein überein, dass prähistorische Menschen kleine, dunkelhäutige, affenähnliche, behaarte Kreaturen waren, beträchtlich kleinwüchsiger als jene der heutigen Zeit. [15]

Dieser prähistorische Gigant scheint der Beleg für eine gegenteilige Sachlage zu sein. Er war eindeutig ein Mann, und zwar ein gut gebauter und wohlproportionierter, bis hin zu den Schenkeln. Sein Schädel ist von äußerst niedriger Ordnung, nur ein Quäntchen höherstehend als jener des Pithecanthropus erectus, der von Dr. Dubois auf Java gefunden wurde. Er rangiert weit unterhalb [eines Exemplars] des degeneriertesten heute lebenden Typus. Der prähistorische Riese mus einen Kopf gehat haben, der sich nicht sehr von dem eines Gorillas unterschied. Seine Statur betreffend war er allerdings weitaus größer und auch besser geformt.

Das Skelett wurde in einer aufrechten Position bestattet aufgefunden, mit angezogenen Knien und den Kopf zwischen sie geneigt. Die Kieferknochen sind intakt und zeigen, dass ihr Besitzer [in dieser Hinsicht] ausgesprochen kraftvoll strukturiert war. Die Zähne sind in der Form ein Vorbild an Schönheit und Stärke. Dr. Harlan, ein Dentist aus Miamisburg examinierte die Zähne und erklärte sie zu den feinsten jemals gesehenen Spezimen. Auch andere Ärzte haben die Zähne und das Skelett untersucht.

Abb. 11 Eine historische Karte - von 1919 - des Miami Valley in Ohio, wo die meisten der in diesem Beitrag beschriebenen Funde erfolgten. (Für eine Vergrößerung bitte einfach das Bild anklicken!)

Es ist die Ansicht der Wissenschaftler, die den Schädel untersucht haben, dass der Mann ein Vegetarier, ein Wurzelesser gewesen sein muss, da die Zähne nach den vergangenen Jahrhunderten nicht in einem solch perfekten Zustand wären, wenn ihr Besitzer seine Mahlzeiten [mit ihnen] zermahlen hätte. Die Backenzähne scheinen zur Verwendung noch heute so tauglich zu sein, wie sie es vor hundertausenden Jahren waren. Die Orbitalplatten sind stark ausgeprägt, und das gesamte Erscheinungsbild des Schädels ist äußerst seltsam.

Die Leiche war nicht das einzige in der Grube gefundene Relikt, welches für diejenigen von Interesse ist, die mit wissenschaftlicher Forschung beschäftigt sind. Ein kleiner, flacher Stein von drei Inches [ca. 8 cm; d.Ü.] Länge und zwei Inches [ca. 5 cm; d.Ü.] Breite wurde bei der Öffnung entdeckt. Er lag ein paar Inches vom Kopf des prähistorischen Mannes entfernt. [...] Durch das eine Ende des Steins war ein kleines Loch gebohrt, möglicherweise gedacht, um als Öffnung zur Befestigung eines Handgriffs benutzt zu werden. Es wird von jenen hervorgehoben, deren Theorie zur Spezies des Fundes in Frage gestellt wurde, dass dieser Stein, der offenkundig das Werk eines Menschen ist, eindeutig anzeigt, dass das Skelett dasjenige eines Menschen, nicht aber das eines riesigen Affen ist.

Das Skelett ist ausgestellt worden, und viele neugierige Touristen sind staunend daran vorbeigezogen. Von Bewohnern des Miami Valley wird behauptet, dass einst eine prähistorische Rasse jene Region bewohnt und den größten Mound des Landes geschaffen habe, und als Beweis für ihre Präsenz hätten sie Fragmente von Töpfergut und Stein sowie Stücke gewobener, aus Rinde gefertigter Kleidung zurückgelassen. - New York "Journal"." [16]

Zum Abschluss des vorliegenden 2. Teils unserer Zusammenstellung von Fundmeldungen aus Ohio noch ein relativ 'junger' Report aus der Hammond Times vom 30. Juni 1939, den Richard J. Dewhurst recherchiert hat. In diesem Artikel geht es um einen Fund im Mahoning County:

"Die Entdeckung von altertümlichen Skeletten und unschätzbaren Relikten in einem indianischen Mound in North Benton, nordwestlich von Salem, durch zwei Postboten aus Alliance, Ohio hat hunderte von Besuchern aus die Szene gerufen und die Aufmerksamkeit archäologischer Fachleute erregt. Die beiden Amateur-Archäologen Roy Saltsman und Willis Magrath machten die Ausgrabung auf der Farm von John Malmsberry. Nach Examinierung des Mounds erklärte Richard G. Morgan, der Staats-Archäologe, dass die Arbeit der beiden Männer aus Alliance die wichtigste archäologische Entdeckung in dieser Gegend des Staates in jüngsten Jahren sei. Er schätzte das Alter der Funde auf mehr als 2000 Jahre.

Eines der entdeckten Skelette war das eines Mannes, vermutlich eines Häuptlings, dessen Größe auf sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] geschätzt wurde, und dessen Schädel einen Umfang von 25 Inches [ca. 0,63 m; d.Ü.] aufwies. Die anderen Funde schlossen Pfeilspitzen aus Flint, die Steine von drei Opferstätten, Speerspitzen, Flake-Messer, und schön gearbeitete Objekte aus Kupfer." [17]


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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Abb. 12 Das Cover von Richard J. Dewhursts, 2013 erschienenem Werk "The Ancient Giants Who Ruled America"
  1. Quelle: o.A., "GIANTS' SKELETONS - Unearthed at Athens --- Thought to Have been Indians of Gigantic Proportions", in: Stark County Democrat, 7. Dezember 1900; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The Stark County Democrat., December 07, 1900, WEEKLY EDITION, Image 1 (abgerufen: 21.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de) --- Anmerkung: Zur Diskussion über prähistorische Riesen im Athens County siehe auch: David DeWitt, "Did giants roam Athens County back in the day", 13. Dezember 2010, bei: The Athens News (abgerufen: 23. Juni 2014)
  2. Red. Anmerkung: Einen 'White County' konnten wir in Ohio nicht identifizieren. Hier liegt also entweder ein Fehler des damaligen Redakteurs vor, oder dieser County wurde später aufgelöst bzw. umbenannt.
  3. Quelle: The Nebraska Advertiser, 30. Juni 1881, S. 1; nach: Jim Vieira, "Stone Builders, Mound Builders and the Giants of Ancient America, unter: Your Daily Giant 8/21/2013 (abgerufen: 04.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. Anmerkung: Nicht zu verwechseln mit der legendären, leider schon vor Jahren erloschenen Webseite Moundbuilders.org.
  5. Quelle: Harold Heath, "COLOSSAL SKELETON", in: Swiss Cross: A Monthly Magazine of Popular Science, 1887; nach: Mound Builders - Discover the Ruins of Ancient America's Mound Builders. A complete list of Ohio mounds, Indiana mounds, Kentucky Mounds, Wisconsin mounds, Michigan mounds, unter: A Giant Human Skeleton is Reported from Delaware, Ohio (abgerufen: 04.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  6. Anmerkung: Über diese Entdeckung berichtete (siehe hier) auch der Reading Eagle aus Pennsylvanien in seiner Ausgabe vom 25. Sept. 1898 (Quelle: Google News Newspaper Archive, unter: Reading Eagle - Sep 25, 1898)
  7. Quelle: o.A., "ONE OF OHIO'S FIRST CITIZENS - His Skeleton Was Dug Up Lately From Its Grave in Chillicothe", in: Lewiston Evening Journal, 11. Oktober 1898; nach: Google News Newspaper Archive, unter: Lewiston Evening Journal - Oct 11, 1898 (abgerufen: 22.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  8. Quelle: The New York Times, 5. Mai 1885; nach: Richard J. Dewhurst, "SKELETONS SEVEN FEET LONG", in: The Ancient Giants Who Ruled America - The Missing Skeletons and the Great Smithsonian Cover-Up, Inner Traditions / Bear & Co, Dez. 2013, S. 21
  9. Quelle: Morning Sun News Herald, 14. April 1904; nach: Richard J. Dewhurst, op. cit. (2013), S. 21
  10. Quelle: The Mansfield Herald, 16. Januar 1873; nach: Jim Vieira, Stone Builders, Mound Builders and the Giants of Ancient America, unter: Your Daily Giant 2/3/2014 (abgerufen: 22.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  11. Quelle: Perrysburg Journal, 1. September 1876; nach: Micah Ewers, Archiv 4 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  12. Quelle: o.A., "CONDENSED NEWS - Short Items From Various Parts of the Country", in: The Evening Bulletin, 10. Juli 1893; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The evening bulletin., July 10, 1893, Image 4 (abgerufen: 21.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  13. Anmerkung: Einen weiteren Bericht über diese Entdeckung veröffentlichte am 11 Nov. 1893 auch die in Salt Lake City, Utah, erscheinende Zeitung The Deseret News. (Quelle: Google News Newspaper Archive, unter: The Deseret News - Nov 11, 1893)
  14. Anmerkung des verfassers (bb): Diese Behauptung ist natürlich unzutreffend, wie unsere gründliche Untersuchung der Fundberichte aus dem 19. Jahrhundert belegt. Sie zeigt jedenfalls, dass Journalisten damals - übrigens ebenso wie auch Wissenschaftler - keinerlei Überblick über den faszinierend umfangreichen Geamtkomplex der Meldungen zu Ausgrabungen riesenhafter Human-Relikte in Nordamerika hatten.
  15. Anmerkung des Verfassers (bb): Zu dieser, als absolute Aussage völlig irrigen, Lehrmeinung des späten 19. Jahrhunderts, auf der, wissenschaftsgeschichtlich gesehen, auch die unreflektierte Ignoranz heutiger Fachwissenschaftler dem Phänomen der prähistorischen Riesen gegenüber basiert, siehe z.B.: o.A., "PRIMEVAL MAN OF EUROPE", in: The Holt County Sentinel, 09. April 1875; nach: CHRONICLING AMERICA, unter: The Holt County sentinel., April 09, 1875, Image 1; sowie: o.A., "GIANTS NEVER LIVED - Some of the Scientific Jokes Played Upon The Credulous", in: The Rvening World, 21. Dezember 1887, 3 O'CLOCK Edition; nach: CHRONICLING AMERICA, unter: The evening world., December 21, 1887, 3 O'CLOCK EDITION, Page 4, Image 4; und zudem: o.A., "THE STATURE OF PRIMITIVE MAN", in: Herald and Tribune, 15. April 1875; nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: Herald and tribune., April 15, 1875, Image 4; sowie: Richard J. Dewhurst, "The Ancient Giants Who Ruled America - The Missing Skeletons and the Great Smithsonian Cover-Up", Inner Traditions / Bear & Co, Dez. 2013, S. 3-12 (alle Links abgerufen: 16.06.2014)
  16. Quelle: o.A., "GIGANTIC BODY DISCOVERED - Skeleton Belonged to a Man Eight Feet, One and a Half Inches High.", in: The Québec Daily Telegraph, 21. Januar 1899; nach: Google News Newspaper Archive, unter: The Daily Telegraph - Jan 21, 1899 (abgerufen: 24.06.2914; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  17. Quelle: Hammond Times (Indiana), 30. Juni 1939; nach: Richard J. Dewhurst, op.cit. (2013), unter: "SEVEN-FOOTER FOUND IN SALEM, OHIO", S. 56

Bild-Quellen:

1) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The Stark County Democrat., December 07, 1900, WEEKLY EDITION, Image 1 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) Malepheasant bei Wikimedia Commons, unter: File:Hocking River Athens.jpg (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
3) Google News Newspaper Archive, unter: Lewiston Evening Journal - Oct 11, 1898 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
4) Heironymous Rowe bei Wikimedia Commons, unter: File:Newark Works Squier and Davis Plate XXV.jpg (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
5) Nyttend bei Wikimedia Commons, unter: File:Dixon Mound.jpg (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
6) Wkipedia - The Free Encyclopedia, unter: Miami County, Ohio (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
7) Bildarchiv Jim Vieira, unter: Your Daily Giant 2/3/2014 - Chronik-Foto (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
8) Archiv Micah Ewers
9) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The evening bulletin., July 10, 1893, Image 4 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
10) Google News Newspaper Archive, unter: The Daily Telegraph - Jan 21, 1899 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
11) Askylt bei Wikimedia Commons, unter: File:Miami Valley-map-1919.jpg
12) Bildarchiv Atlantisforschung.de