Weitere Riesenfunde in Florida

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Abb. 1 Der Fundbericht aus The Miami News vom 2. September 1934

(bb) Einen interessanten Bericht (Abb. 1) der Zeitung The Miami News aus dem Jahr 1934 hat Micah Ewers entdeckt, dessen gigantologischem Archiv wir ihn entnommen haben. Leider ist die vorliegende Kopie dieses Artikels unvollständig und z.T. unleserlich, sodass wir nur eine lückenhafte Übersetzung präsentieren können:

Abb. 2 "Schädel eines Mannes (links) und einer Frau (Mitte), welche der Timucua-Nation vorausgingen, die Florida bei der Entdeckung Amerikas [durch die modernen Europäer] bewohnten. Man beachte die abgenutzten Zähne, die wahrscheinlich das Alter anzeigen, und die Fraktur an der Basis des Schädels des Mannes; und die besseren Zähne, die höhere Stirn und das Fehlen eines Orbital-Kammes auf dem der Frau. Rechts das Skelett einer jungen, sechs Fuß [ca. 1,83 m; d.Ü.] großen Frau mit massivem Knochenbau, welche zu jenem mysteriösen prähistorischen Volk gehörte, das als Florida Colossus bekannt isr." (Bilder und Text: The Miami News

"SILVER SPRINGS, 1. Sept. - Jüngste Erkundungen von Florida-Muschelmounds im Rahmen eines Bundes-Hilfsprojekts haben viele bisher unbekannte Daten über eine mysteriöse Rasse von Moundbauern zutage gefördert, welche die Halbinsel vor 5000 bis 2000 Jahren bewohnte, was zu aufeinanderfolgenden Veränderungen ihres Aussehens [...] geführt hat.

In der Tat gibt es eine Basis für die Vermutung [der Präsenz] einer weißen Rasse in Amerika vor Kolumbus. Neben Wikinger- und peruanischen Inka-Legenden gibte es da die Leute, die 1520 von Lucas Vázquez de Ayllón als Duharho bezeichnet wurden, welche ein Land mit dem selben Namen an der Küste Floridas bewohnten. Er beschrieb sie als von überaus heller Farbe, von gigantischer Statur und mit üppigem Haar. Sie könnten identisch gewesen sein mit den Ais und Tequesta, rohen und kämpferischen Stämmen, welche die Ostküste unterhalb von Cape Canaveral bewohnten, und die sich in Sprache und auch sonst von den Timucua [...] unterschieden, welche den Rest der Halbinsel besaßen. Die Indianer selbst hatten eine Legende von einem Stamm von Rotschöpfen, [...], welche entlang der Küste von Texas siedelten.

Abb. 3 Einige Angehörige des Civilian Conservation Corps (CCC) beim Bau einer Straße. Bei solchen Bauarbeiten wurden auch die hier erwähnten Funde gemacht.

Wie dem auch sei, scheinen die in Florida entdeckten Gebeine die ältesten zu sein, welche bisher in der westlichen Hemisphäre entdeckt wurden, und die Entdeckung durch Arbeiter des Civilian Conservation Corps (Abb. 3) im Ocala National Forest, ein paar Meilen östlich von Silver Springs, wirft ein neues Licht auf das Familienleben dieser Menschen [...] [1]

Abb. 4 Der Artikel aus dem Magazin Popular Science vom November 1934

Leider finden sich im vorliegenden Textfragment des Artikels - abgesehen vom Hinweis in der Bildunterschrift auf den besonderen Hochwuchs der jungen Moundbauerin, deren Skelett oben abgebildet ist (Abb. 2, rechts) - keine konkreten Angaben zum Gigantismus der 1934 entdeckten Human-Relikte, aber trotzdem ist dieser Artikel besonders erwähnenswert. Immerhin ist es durchaus ungewöhnlich, dass in Berichten aus dem 20. Jahrhundert ganz offen die 'politisch unkorrekte' Annahme zur Sprache kam, zumindest einige Völker der präkolumbischen Riesen Nordamerikas seien keine Amerinden ("Indianer") gewesen. Dabei sollte auch Beachtung finden, dass es sich bei The Miami News nicht um ein billiges 'Revolverblatt' handelte, sondern um eine renommierte Abendzeitung, das immerhin fünf Pulitzer-Preise vorzuweisen hatte. Wenn wir einmal die damals allgemein üblichen, heute jeoch anthropologisch obsoleten Begriffe "Rasse" und "Weiße" beiseite lassen, so entspricht diese Annahme, nebenbei bemerkt, durchaus den Erkenntnissen der meisten heutigen Riesenforscher, welche allerdings von schulwissenschaftlicher Seite - wie das gesamte Riesen-Phänomen - völlig ignoriert werden. Und damit zum nächsten Fundbericht.

Dem zuvor erwähnten Skelett der jungen 'Riesin' begegnen wir - als Illustration - auch in einem kurzen Artikel (Abb. 4) des monatlich erscheinenden Magazins Popular Science vom November 1934, in dem allerdings von einem anderen Fund bei (oder genauer gesagt IN) den Silver Springs in Floridas Marion County die Rede ist:

Abb. 5 Oben: Die Lage des Wakulla County in Florida; unten: Die Fundmeldung aus dem Columbus Journal vom 27. April 1887

"Gebeine [von Menschen] einer vermuteten Rasse prähistorischer amerikanischer Riesen wurden vor nicht langer Zeit von Tauchern entdeckt, die zum Grund der Silver Springs, in der Nähe von Ocala, Florida, hinabstiegen. Die menschlichen Skelette, die in einer überfluteten Grabkammer gefunden wurden, waren so groß, dass Personen, die sie gesehen haben, ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass die Menschen dieser primitiven Rasse eine Größe von sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] erreichten. Zusammen mit den Knochen, die dort, wie es heißt, seit 2500 Jahren ungestört gelegen haben, wurden viele Werkzeuge, Waffen und Schmuckstücke entdeckt.

Unter den Fundstücken waren Tontöpfe und Idole, Knochen-Nadeln und Pfeilspitzen aus Flintstein sowie Teile von Schmuckstücken. Die Quellen erbrachten auch ein Relikt aus jüngerer Zeit, eine Steinschloss-Muskete aus dem 17. Jahrhundert, die von einem spanischen Kundschafter benutzt worden sein könnte. Eine Suche nach Mastodon-Fossilien (P.S.M., Oct. '33, p.41) führte zu der Entdeckung der menschlichen Überreste, als die Erkundungen in den Tiefen der Quellen fortgesetzt wurden." [2]

Nachfolgende Meldung (Abb. 5) behandelt einen Fund im Wakulla County, über den es in der Ausgabe des Columbus Journals vom 27. April 1887 hieß: "Die Wakulla Times (Florida) hat folgenden Abschnitt zu bieten: >Auf der Kaminumfassung unseres Privatzimmers kann der Schädel und der Kieferknochen eines mutmaßlichen prähistorischen Riesen angeschaut werden. Er wurde von Henry Gwaltney aus einem Mound an der Meeresküste ausgegraben. Der Unterkiefer ist doppelt so groß wie der des größten Mannes der gegenwärtigen Dekade. Das bemerkenswerteste Faktum war der perfekte Erhaltungs-Zustand der Zähne; sie waren perfekt in Ordnung, mit Ausnahm von einem, der leicht verfault war, und nicht einer fehlte. Offenkundig muss der Bursche mindestens drei- oder vierhundert Pfund gewogen haben. Die Stärke des Schädels ist einfach erstaunlich." [3]

Abschließend noch eine Kuzmeldung über eine Entdeckung im Levy County, die 1922 in der Zeitung The Ocala Banner erschien: "Das Skelett eines riesenhaften Indianers wurde gerade unter einem Bett aus Muschelschalen nahe Cedar Key ausgegraben. Das Skelett maß neun Fuß [ca. 2,74 m; d.Ü.]." [4]


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Siehe auch:


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: o.A., "BONES OF GIANT RACE ARE FOUND BY CCC DIGGERS - Theory of Early White Americans Voiced at Silver Springs", in: The Miami News, 2. September, 1934, S. 11; nach: Archiv (IV) Micah Ewers (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Quelle: o.A., "GIANT'S BONES FOUND IN FLORIDA", November 1934, in: Popular Science
  3. Quelle: o.A., Kurzmeldung ohne Titel, 27. April 1887, in The Columbus Journal; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de nach: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The Columbus journal., April 27, 1887, Image 4
  4. Quelle: o.A. "STATE NEWS" (Rubrik), 15. Dezember 1922, in: The Ocala Banner (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de nach der digitalisierten Versin der Zeitung bei CHRONICLING AMERICA - Historical American Newspapers

Bild-Quellen:

1) Micah Ewers, Archiv (IV) (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) ebd.
3) Artaxerxes und Hohum bei Wikimedia Commons, unter: File:CCC constructing road.gif
4) Micah Ewers, Archiv (IV) (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
5) Oben: David Benbennick, bei Wikimedia Commons, unter: File:Map of Florida highlighting Wakulla County.svg; unten: CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapers, unter: The Columbus journal., April 27, 1887, Image 4 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)