Stephen E. Franklin

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Hier das mythisch-protohistorische Nordafrika mit dem Land der Atlanter im Westen nach Stephen E. Franklin (Für eine Vergrößerte Ansicht bitte das Bild anklicken!)

(red) Stephen E. Franklin ist ein neokatastrophistisch orientierter Privatforscher und Autor, der leider rein gar nichts über seine Person und sein Leben verrät. Er präsentiert jedenfalls eine umfangreiche Webseite mit dem Titel "Typhon: A Chronology of the Holocene Period", auf der er den Inhalt eines noch nicht in gedruckter Form veröffentlichten Buches vorstellt, mit dessen Hilfe, wie Tony O’Connell es fornuliert, "die Chronologien der alten Hebräer, Assyrer und Ägypter in Einklang gebracht werden sollen." [1] Dazu fügt der irische Atlantologie-Enzyklopädist erläuternd an: "Dies ist seit der Veröffentlichung der Schriften von Immanuel Velikovsky in den 1950er Jahren ein umstrittenes Thema. David Rohl hat in den letzten Jahren eine Reihe von Büchern zu diesem Thema mit ergänzenden Beiträgen von Peter James und Emmet J. Sweeney veröffentlicht." [2]

Franklins Buch - bzw. Webseite - enthält auch ein Kapitel [3] in dem er sich mit dem Garten Eden und Atlantis befasst, wozu er intensiv aus der klassischen und modernen Literatur zitiert. Er verwirft dort die Vorstellung eines 'Atlantis im Atlantik', und bringt Platons verschollenes Reich der Vorzeit vielmehr mit dem Westen des vorzeitlichen Nordafrika (Abb. 1) in Verbindung. In chronologischer Hinsicht geht er davon aus, "dass sich die 9.000 Jahre bei Plato auf die drei Jahreszeiten des ägyptischen Jahres beziehen [die so genannten 'Saisonjahre'; d.Ü.], eine Idee, die offenbar an Akzeptanz zu gewinnen scheint (siehe: Radek Brychta, Rosario Vieni und Axel Hausmann)." [4]

Außerdem geht O’Connell auch kurz auf andere Aspekte von Franklins Forschungen ein: "Franklin hat behauptet, dass die Phaistos-Scheibe eine Königsliste der kretischen Herrscher sei und auch eine kalendarische Funktion habe [5]. Vor einigen Jahren veröffentlichte Franklin [zudem] ein Buch über die Ursprünge der Tarot-Kartenstapel. Dessen Untertitel lautet 'A Study of the Astronomical Substructure of Game und Divining Boards' [6]. Es kann kostenlos von seiner Website heruntergeladen werden [7]." [8]



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Tony O’Connell, "Franklin, Stephen E.", 07. Juni 2010, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 24. Juli 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Quelle: ebd.
  3. Siehe: Stephen E. Franklin, "Typhon: A Chronology of the Holocene Period", unter: "Chapter Eight: Adam and Atlas―Eden and the Fall of Atlantis" (abgerufen: 24. Juli 2019)
  4. Quelle: Tony O’Connell, op. cit. (2010)
  5. Siehe: Stephen E. Franklin, "Typhon: A Chronology of the Holocene Period", unter: "Chapter Fourteen: The Phaistos Disc and the Early Kings of Crete" (abgerufen: 24. Juli 2019)
  6. Siehe: Stephen E. Franklin, "Origins of the Tarot Deck - A Study of the Astronomical Substructure of Game and Divining Boards", McFarland & Co., 1989
  7. Siehe: Stephen E. Franklin, "Appendix C - Origins of the Tarot Deck", bei neros.lordbalto.com (abgerufen: 04. Juli 2019)
  8. Quelle: Tony O’Connell, op. cit. (2010)

Bild-Quelle: