Alexander Nikolajewitsch Karnoschitsky

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Forscher- und Autorenportrait

von Stelios Grant Pavlou

Abb. 1 Alexander Nikolajewitsch Karnoschitsky (1876-1906/1907) verortete die Säulen des Herakles bei Saïs in Ägypten - und Atlantis im östlichen Mittelmeer-Raum. (Bild: Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 1, 1837)

Alexander Nikolajewitsch Karnoschitsky (engl. Transkription des Namens: Aleksandr Nikolaevich Karnozhitsky) (* 1867 in Mogilew; † 1906/1907 in Sankt Petersburg, Russland) war ein russischer Naturwissenschaftler. Als Doktor der Mineralogie und Geognosie war er zunächst als Assistenz-Professor an der Universtät Sankt Petersburg tätg. Ab 1989 lehrte er dort zudem Physik und Mathematik.

Bereits 1895 hatte Karnoschitsky den Master-Grad in Mineralogie und Geognosie erworben. 1897 promovierte er zum Doktor. Er verfasste viele wissenschaftliche Papiere, darunter "Über die optischen Anomalien von Beryll" (1887), "Kristall-optische Studien zu Turmalinen" (1891), "Einige Überlegungen zur möglichen Ursache von optischen Anomalien in Kristallen" (1892), "Über Natur und Ursprung vicinaler Ebenen der Kristalle" (1895), "Eugene-Maximilian und einige andere weniger bekannte Ablagerungen von verschiedenen Mineralien im Mittleren Ural" (1896, Dissertation), sowie "Über den Strahlungspunkt und die Polarisation von Röntgenstrahlen" (1896).

Karnoschitsky und Atlantis

In Band Nr. 4 des Science Review Journals von 1897 platzierte Karnoschitsky die Säulen des Herakles nahe Sais in Ägypten und lokalisierte Atlantis im östlichen Mittelmeer-Raum, wie N. Zhirov in der Ausgabe vom Dezember 1959 von Sykes’ Journal 'Atlantis' vermerkte: "... A. N. Karnozhitsky, der die Herculischen Säulen in der Nähe von Sais in Ägypten unterbrachte, und in Betracht zog, dass Atlantis} irgendwo zwischen Kleinasien, Syrien, Libyen und Hellas im offenen Meer lag, nicht weit entfernt von der westlichen Mündung des Nils. Er betrachtete die Pyramiden als Relikte der Atlantier."


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Anmerkungen und Quellen

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Dieser Beitrag von Stelios Grant Pavlou wurde seiner Webseite Atlantipedia.com entnommen, wo er mt der Original-Überschrift "Aleksandr Nikolaevich Karnozhitsky" (Lizenz: CC0 1.0 Universal) erstveröffentlicht wurde. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de im Dezember 2016.

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