Die "Cheops-Affäre" - Ein Kommentar

Aus Atlantisforschung
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Einige wissenschaftsgeschichtliche Reflexionen und unbequeme Feststellungen zu den Hintergründen dieser höchst bemerkenswerten Äffäre

von Atlantisforschung.de-Redaktionsleiter Bernhard Beier

Angesichts der erneut 'hochgekochten', häufig jedwede Sachlichkeit und professionelle Recherche vermissen lassenden medialen Reaktionen auf die umstrittene Entnahme winziger Materialproben (Abb. 6) in der Großen Pyramide von Gizeh durch Dr. Dominique Görlitz im April 2013 - oder nennen wir das 'Kind' ruhig beim Namen: in Anbetracht der ausufernden Rufmordkampagne gegen den deutschen Experimental-Archäologen, seinen Forschungspartner Stefan Erdmann und sieben weitere Personen - hat sich dem Verfasser die folgende Frage aufgedrängt: Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem kriminell handelnden, wissenschaftlichen Scharlatan und einem strahlenden 'Helden der Wissenschaft'? Die Antwort ist erstaunlich einfach: Im Urteil der Nachwelt, mithin und nicht zuletzt in der Bewertung seines Handelns aus Sicht der Historiker.

Unter dieser Prämisse dürfte es durchaus von Interesse sein, hier zunächst einmal an zwei große deutsche Privatgelehrte des 18. und 19. Jahrhunderts zu erinnern, nämlich an Heinrich Schliemann (Abb. 2) (1822-1890) und Johann Joachim Winckelmann (Abb. 1) (1717-1768), die heute beide gerne als "Begründer der klassischen Archäologie" bezeichnet werden. [1] Wie gelangten nun diese bedeutenden Forscher ihrer Zeit zu dem ihnen - völlig zu Recht - zugefallenen Nachruhm?

Der Fall Winckelmann

Abb. 1 Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) verschaffte sich illegal Zugang zur Grabungsstätte von Herculaneum und zum Privatkabinett des Königs von Neapel.

Die Winckelmann´sche Erfolgsstory ist wirklich interessant: Wie viele andere Bildungsbürger seiner Zeit, war der Hobbyforscher [2] Mitte des 18. Jahrhunderts - sogar mehrfach - nach Italien gereist (damals noch ein 'Flickenteppich' von Kleinstaaten), um dort die Relikte der Antike zu studieren. Da Winckelmann die Ausgrabungen der erst 1710 wiederentdeckten Ruinen von Herculaneum brennend interessierten, zog es ihn schließlich im Jahr 1758 - ausgestattet mit Empfehlungsschreiben - an den Golf von Neapel, wo er sich dort persönlich ein Bild von den Ausgrabungsarbeiten an den Hängen des Vesuvs machen wollte.

Allerdings hatte der Gelehrte nicht mit der Sturheit der neapolitanischen Behörden gerechnet, die diese bedeutende Fundstätte jahrzehntelang geheim gehalten hatten und die dortigen Ausgrabungsarbeiten vollständig vor der Öffentlichkeit verborgen hielten. Statuen, Wandmalereien und Mosaike, mithin alles Wertvolle, das dort entdeckt wurde, beanspruchte Karl III., der damalige König von Neapel, als sein Privateigentum, und alle diese Kulturschätze 'wanderten' in seine Depots und Kabinette.

Winckelmann ließ sich allerdings nicht so einfach abwimmeln: "Monatelang kundschaftete er die geheimen Ausgrabungen und Sammlungen des Königs aus. Durch Bestechung gelangte er auch in ein Depot, das unter besonderem Verschluss gehalten wurde - und das auch noch zwei Jahrhunderte später niemand sehen sollte: Das erotische Kabinett." [3] Wieder aus dem Königreich Neapel abgereist, veröffentlichte Winckelmann, der aus Sicht der neapolitanischen Behörden zweifellos ein 'Krimineller' war und gegebenenfalls - hätte man ihn 'auf frischer Tat ertappt' - mit Sicherheit in einem königlichen Kerker gelandet wäre, 1762 die Ergebnisse seiner Recherchen in den berühmt gewordenen 'Sendschreiben von den Herculanischen Entdeckungen'.

Abb. 2 Ein Portraitfoto Heinrich Schliemanns, des vermutlich honorigsten 'Raubgräbers' der modernen Archäologie

Was darin zu lesen war, ist in der Tat 'starker Tobak', wie man beim ZDF hervorhebt: "52 Jahre nach der Entdeckung Herculaneums und 14 Jahre nach der Entdeckung Pompejis erfuhr Europa zum ersten Mal öffentlich Details von den geborgenen Schätze und von den Machenschaften am neapolitanischen Hof. Winckelmanns Berichte über Zerstörungen und den Dilettantismus während der ersten Ausgrabungen blamierten das neapolitanische Königshaus und zwangen die Ausgräber, zukünftig wissenschaftlicher zu arbeiten." [4]

Halten wir an dieser Stelle nur kurz fest, dass Winckelmanns eindeutig illegales, aber zweifellos ebenso notwendiges wie ehrenwertes Vorgehen im Dienste der Wissenschaft damals für niemanden - außer vermutlich in Neapel, aber dazu ist nichts überliefert - einen 'Stein des Anstoßes' darstellte, und kommen wir zur zweiten wissenschaftsgeschichtlichen Causa, die wir hier für erwähnenswert halten:

Der Fall Schliemann

Bekanntlich zog Heinrich Schliemann - nach heute gängiger Sprachregelung ebenfalls, wie Winkelmann, Görlitz und Erdmann, ein "Hobbyforscher" [5] - "mit Homers Ilias unter dem Arm" nach Kleinasien, um Troja wiederzuentdecken, das zu seiner Zeit neben dem minoischen Knossos und - wie noch heute - Atlantis in der Welt der Gelehrten als mythisch-fiktionale Örtlichkeit betrachtet wurde. Die ungeheuren Erfolge, die Schliemann als "Pionier der Feldarchäologie" (Wikipedia) dort im Verlauf seiner hartnäckigen Grabungen bei Hisarlık erzielte, beeindrucken noch immer die Fachwelt, und auch wenn er dabei wohl nicht die Ruinen der in der Ilias beschriebenen Metropole freilegte, trug er entscheidend dazu bei, dem Wissenschaftsmythos von Troja als Erfindung Homers den Garaus zu machen.

Abb. 3 H. Schliemanns zweite Gattin Sophia, geschmückt mit Pretiosen aus dem entwendeten 'Schatz des Priamos'

Allgemein weniger bekannt ist allerdings die unbequeme Tatsache, dass dieser verdienstvolle Forscher sich nebenbei auch als 'Raubgräber' betätigte, und zwar in einem besonders schweren Fall. Gemeint ist hier sein faktischer Millionen-Diebstahl des als 'Schatz des Priamos' (Abb. 3) bekannt gewordenen Depotfunds aus ca. 8000 Objekten, darunter zahlreiche Pretiosen von geradezu unermesslichem Wert, den Heinrich Schliemann am 31. Mai 1873 bei seinen Ausgrabungen machte. Statt diese epochale Entdeckung bei den osmanischen Behörden anzumelden (die den Schatz zweifellos einbehalten hätten), zog er es vor, den Fund zu hinterziehen und illegal aus der Türke zu schaffen. Schließlich, nachdem er u.a. vergeblich versucht hatte, seine 'Beute' an den Louvre in Paris und die Eremitage in St. Petersburg zu verkaufen, beschloss er, sie "dem Deutschen Volke zu ewigem Besitze und ungetrennter Aufbewahrung in der Reichshauptstadt" zu 'schenken'.

Wenn Heinrich Schliemanns Vorgehensweise hier so drastisch, aber formaljuristisch korrekt als Straftat dargestellt wird, so entspricht dies exakt dem Maßstab, der derzeit offenbar im Fall von Görlitz und Erdmann angelegt wird, wenn es um die Bewertung ihrer Aktion in Ägypten geht. Natürlich sehen weder Historiker noch die Öffentlichkeit und auch nicht der Verfasser die Handlungen Schliemanns in dieser Weise: Er ist völlig klar, dass sein Handeln gerechtfertigt war. Der Schatz des Priamos wäre verloren gewesen, hätte er sich gesetzeskonform verhalten und ihn den osmanischen Behörden überlassen. Die unersetzlichen Pretiosen wären ohne jeden Zweifel größtenteils veruntreut worden und spurlos verschwunden.

Bemerkenswert erscheint jedenfalls auch die spätere Geschichte des 'Priamos-Schatzes', die nichts mehr mit Schliemann zu tun hatte. Im Mai 1945 wechselte dieses, lange im Berliner Völkerkundemuseum ausgestellte 'Beutegut' nämlich den Besitzer, indem es von der siegreichen Roten Armee konfisziert und in die UdSSR verbracht wurde. In Russland befindet sich der größte Teil des Schatzes noch heute, abgesehen von einigen Stücken, die an die vormalige DDR und 1992 auf Drängen bundesrepublikanischer Stellen an Deutschland retourniert wurden. Seit 2012 bemüht sich auch die Türkei - als legitimer Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches - um die Rückgabe des Schatzes, und es ist wohl in der Tat zu wünschen, dass er nach fast 150 Jahren endlich wieder dorthin überstellt wird, wo er rechtmäßig hingehört - eben in die Türkei.

Was wäre wenn?

Abb. 4 Lebten sie heute, würden Winckelmann und Schliemann vermutlich in 'Justitias Mühlen' extrem kleingeschrotet werden.

Nun sollten wir uns doch einmal die Frage stellen, wie diese Episoden der Wissenschafts-Geschichte wohl verliefen, würden Schliemann und Winckelmann heute - in der angeblich 'guten neuen Zeit' - leben und forschen. Zweifelsohne würden die türkischen bzw. neapolitanischen Beamten dann genau das tun, was ihre ägyptischen Kollegen im Zusammenhang mit der 'Causa Görlitz et al.' getan haben, nämlich ein Ermittlungsverfahren eröffnen [6] - und ein Rechtshilfeersuchen an die zuständigen Stellen im Heimat- oder Aufenthaltsland der 'Übeltäter' richten.

Beim heutigen Stand internationaler Rechtspflege wäre es dann im Fall Winckelmann wahrscheinlich, in der Sache Schliemann sogar ganz sicher, dass von den Strafverfolgungsbehörden postwendend Ermittlungen eingeleitet würden, wie dies auch in Bezug auf Erdmann und Görlitz der Fall war. Vor dem Hintergrund des diplomatischen Drucks, den die düpierten Neapolitaner bzw. Italiener entwickeln würden, und erst recht die 'bestohlenen' Osmanen bzw. Türken, dürften sich die zuständigen Behörden hierzulande ebenso eifrig zeigen, wie es die Staatsanwaltschaft Chemnitz in Sachen Dominique Görlitz und Erdmann war und ist. [7] Es gäbe auch in diesen hypothetischen Fällen Hausdurchsuchungen, bei welchen vermutlich Winckelmans Notizen und Manuskripte für die 'Sendschreiben' als Beweismittel beschlagnahmt würden. Dieses Werk würde dann vermutlich niemals erscheinen, und die Welt würde nichts über die skandalösen Vorgänge im Zusammenhang mit den Ausgrabungen in Neapel erfahren.

Abb. 5 Wer auch immer angesichts des im Miligramm-Bereich rangierenden Proben-Quantums ernsthaft von einer "Beschädigung der Pyramide" oder "Artefakten-Diebstahl" durch die beiden deutschen Privatforscher fabuliert, weiß entweder nicht, wovon er redet, hat jedweden Realitätsbezug verloren, oder betreibt gezielte Desinformation.

In Heinrich Schliemanns Fall - immerhin geht es ja, was den 'Schatz des Priamos' betrifft, nach heutigen Verhältnissen um Sachwerte in zumindest zweistelliger Millionenhöhe - stünde sogar zu erwarten, dass nicht nur das wertvolle Fundgut schnellstmöglich 'sichergestellt' würde, sondern Schliemann, bei dem als wohlhabendem Mann mit internationalen Kontakten wohl jeder Staatsanwalt und Richter Fluchtgefahr konstatieren dürfte, würde mit Sicherheit ebenso seit Monaten in einem griechischen oder deutschen Gefängnis in Untersuchungshaft sitzen, wie derzeit die sechs bedauernswerten Ägypter, die als angebliche 'Komplizen' von Stefan Erdmann und Görlitz in Kairo inhaftiert sind.

Die Medien würden insbesondere aus der 'Schliemann-Story' so überaus gierig Kapital schlagen, wie sie es auch im Fall von Görlitz und Erdmann taten, und wir hätten wohl in den vergangenen Monaten eine Flut von Schlagzeilen 'genießen' dürfen, wie z.B.: "Millionenklau auf Grabungsstätte in Hisarlik", "Deutscher Hobbyarchäologe mit Millionenbeute aus der Türkei geflüchtet", "Größter Diebstahl der Wissenschaftsgeschichte aufgeflogen - der Drahtzieher kommt aus Deutschland" sowie: "Die Troja-Phantastereien des irren Raubgräbers Heinrich Schliemann" - Müssen wir betonen, dass etwas derartiges zu Schliemanns Zeit völlig undenkbar gewesen wäre? Damals machte tatsächlich niemand - und schon gar nicht die Presse! - dem großen Privatgelehrten irgendwelche Vorhaltungen, weil er den 'Schatz des Priamos' unter Bruch der türkischen Gesetze in Sicherheit brachte, und auch Winckelmanns illegales Vorgehen löste keine Spur von öffentlicher Entrüstung aus.

Und der 'offizielle Wissenschaftsbetrieb'?

Abb. 6 Die Vorderfront des Wiegand-Hauses, des Berliner Domizils der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), das sich in der 'Cheops-Affäre' nicht gerade 'mit Ruhm bekleckert' hat.

Wir dürfen getrost davon ausgehen, das man sich heute auch im Bereich institutionalisierter Forschung von Winkelmann und insbesondere von Schliemann genauso vorschnell und eilfertig distanzieren würde, wie wir es unlängst in Sachen Görlitz & Erdmann erleben durften. Diese Feststellung betrifft vor allem die professionellen Erkenntnis-Ausbremser des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), dessen Direktor in Kairo, Stephan Seidlmayer, sich scheinbar in naiver Gutgläubigkeit auf die Fehlinformationen durch ägyptische Behörden und die Hofberichterstattung der dortigen Medien verlassend, die Entnahme der Proben durch die beiden Privatforscher stante pede verdammte. Nach "den vorliegenden Informationen", wetterte er gegenüber der Presseagentur dpa drauflos, handele es sich bei Görlitz und Erdmann um Touristen, die "eines der bedeutendsten Denkmäler der Menschheit in vollkommen sinnloser und verantwortungsloser Weise beschädigt haben", und er betonte: "Es wäre wichtig, dass auch in Deutschland die Möglichkeiten einer strafrechtlichen Verfolgung ausgeschöpft werden." [8]

Hatten er und seine Mitarbeiter tatsächlich keinerlei eigene Recherchen angestellt, bevor es zu diesem Interview kam? Oder hatten sie Recherchen angestellt, und zogen gerade deshalb so 'vom Leder', weil man beim DAI genau wusste, dass es sich bei einem der "Touristen" um den gerade Mainstream-Ägyptologen lästigen [9] Querdenker und prominenten wissenschaftlichen Außenseiter Dr. Görlitz handelt? Und welches Gezeter hätte Herr Seidlmayer wohl angestimmt, wäre ihm Heinrich Schliemann vor die sprichwörtliche Flinte geraten? Immerhin ging es bei dessen 'Diebstahl' ja um einen 'Millionenklau', und nicht, wie im vorliegenden Fall, um winzige Proben von Kalk und Farbpigmenten sowie Oxiden im stolzen Materialwert von weniger als einem Cent!

Abb. 7 Die regelmäßig auftretenden, dunklen Verkrustungen an den Decken-Blöcken der Königskammer in der Großen Pyramide. Ihre Untersuchung und die nachfolgende Labor-Analyse ihrer Zusammensetzung, für die sich insgeheim auch das DAI interessierte, standen 2013 im Zentrum des 'Cheops-Projekts' von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz.

Vermutlich dürfte man beim DAI vor allem deshalb so demonstrativ Front gegen Görlitz gemacht haben, weil von Beginn der Kontroverse an zu befürchten stand, die zuständigen Stellen in Kairo könnten die Angelegenheit zum Vorwand nehmen, um im internationalen Pokerspiel um die Vergabe von Grabungslizenzen und ähnlich gelagerte Entscheidungen die Karten neu zu mischen. Und dabei hätte oder hat das DAI nun ein deutlich schlechteres 'Blatt' zu erwarten als zuvor.

Bei allem Distanzierungsbedürfnis gegenüber Erdmann und Görlitz scheint man sich beim DAI jedenfalls durchaus für die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu interessieren. So wandte sich das Institut nach Atlantisforschung.de vorliegenden Informationen mit der Bitte an die Konzern-Zentrale des involvierten Institut Fresenius in Genf, ihm einen Bericht über die Resultate der Analysen zuzustellen. Ganz so uninteressant, wissenschaftlich unbrauchbar oder gar irrelevant können diese Befunde also nicht sein!

Nun ist es heute, im Zeitalter freien Informationsaustausches via Internet, zum Glück völlig unmaßgeblich, ob man in Ägypten oder beim DAI geruht, die demnächst zur Veröffentlichung anstehenden Untersuchungsergebnisse auch offiziell zur Kenntnis zu nehmen. Und selbst die zwischenzeitlich erfolgte Konfiskation und Überstellung dieser Materialproben an die Behörden Ägyptens [10], wo sie mit großer Sicherheit auf Nimmerwiedersehen verschwinden werden, wird nicht verhindern, dass in der interessierten Öffentlichkeit die Zwischenergebnisse jener Untersuchungen publik gemacht werden. Damit aber wird auch der öffentliche Druck auf die vom DAI repräsentierte, erkenntnisresistente Riege verbeamteter Vergangenheitsinterpreten kräftig zunehmen, sich einem offenen Diskurs zu stellen - und endlich ihren Job so zu machen, wie man es von mit Steuergeldern gut bezahlten Profis eigentlich erwarten sollte.

Die dubiose Rolle der ägyptischen Behörden im 'Cheops-Skandal'

Abb. 8 Eines der massiven Bohrlöcher im Boden der Königskammer, das von Stefan Erdmann dokumentiert wurde. Wer hat diese und andere 'unter den Teppich gekehrte' Zerstörungen in der Großen Pyramide zu verantworten?

Insbesondere die ägyptischen Institutionen und Behörden, die offenbar, vor allem während des 'Regnums' des Dr. Zahi Hawass, über lange Jahre hinweg zugelassen und durch 'Wegsehen' begünstigt haben, dass speziell in der Großen Pyramide (nicht nur!) von Archäologen unter Ausschluss einer kritischen Öffentlichkeit nach Gutsherrenart herumgewerkelt und demoliert werden durfte, wobei augenscheinlich wirklich gravierende Schäden angerichtet wurden, werden sich nun höchst unangenehme Fragen stellen lassen müssen:

Wer hat zum Beispiel die drei massiven Bohrlöcher im Boden der Königskammer verursacht, die Stefan Erdmann im Jahr 2007 festgestellt und von denen er eines fotographiert hat (Abb. 8) - und in wessen Auftrag sowie zu welchem Zweck wurden diese Bohrungen vorgenommen? Wer ist für den unfachmännischen Einbau von Metall-Stiegen verantwortlich, die nun im oberen Bereich der Pyramide zu den jeweiligen Entlastungskammern führen. Über sie berichtete der ägyptische Antiken-Schützer Osama Karar (Abb. 9) im Februar 2014 in einem Radio-Interview [11], und auch die beiden deutschen Privatforscher Erdmann und Görlitz konnten sich bereits im vergangenen Jahr von ihrer dilettantischen Ausführung überzeugen. [12]

Wer, bitte sehr, hat die - nachweislich zwischen 2003 und 2006 durchgeführte - Beprobung der 'Vyse-Kartusche' angeordnet und durchgeführt, die Zahi Hawass und in der Folge auch die ägyptischen Behörden Görlitz und Erdmann in die Schuhe schieben wollen? Diese Proben wurden ja wohl nicht entnommen, um sie in irgendeine Schublade zu legen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass auch sie in einem Labor analysiert wurden.

Abb. 9 Der engagierte ägyptische Antiken-Schützer und Whistleblower Osama Karar erhebt schwere Vorwürfe gegen Zahi Hawass und andere für die Kultur-Schätze auf dem Gizeh Plateau Verantwortliche. Auch er ist mit der Aktion von Görlitz und Erdmann nicht einverstanden, nimmt die beiden aber ausdrücklich gegen falsche Vorwürfe in Schutz.

Warum weiß angeblich kein Ägyptologe etwas über diesen Vorgang, oder über die Ergebnisse der anzunehmenden Analyse? Dazu Stefan Erdmann gegenüber Atlantisforschung.de: "Seit Anfang diesen Jahres fordere ich, die Ergebnisse dieser Probenentnahme, die offensichtlich durch Dr. Hawass genehmigt worden sein muss, offen zu legen. Solange man in Kairo diese Ergebnisse nicht öffentlich macht, ist keineswegs auszuschließen, dass die Bemalungen nicht von altägyptischen Handwerkern, sondern im 19. Jahrhundert von Vyse und Hill angebracht wurden."

Und sofern es den Tatsachen entspricht, dass die Große Pyramide - ebenfalls laut Osama Karar - während der 'Ära Hawass' sogar als Location für die Dreharbeiten zu einem Pornofilm (!) missbraucht werden konnte [13], so dürfen wir wohl den ägyptischen Autoritäten erst recht jeden Anspruch absprechen, sich moralisch über die rein wissenschaftliche, quasi 'minimalinvasive' Aktion der beiden deutschen Privatforscher zu entrüsten. Zudem erscheint es keineswegs 'an den Haaren herbeigezogen', dass die Kairoer Skandal-Inszenierung auch dazu diente, Erdmann und Görlitz als lästige Zeugen, die in der Großen Pyramide 'zu viel gesehen' hatten, vorbeugend mundtot zu machen.

Der 'Skandal' im Kontext sich andeutender Pararadigmenwechsel

Es sollte nun einigermaßen deutlich geworden sein, warum und wieso es überhaupt zu dem vielstimmigen Wutgeheul, zu jener scheinheiligen moralischen Entrüstung von Politikern, Berufswissenschaftlern und ihrem journalistischen Anhang über die Aktion von Görlitz und Erdmann kommen konnte, die - so unorthodox und in rechtlicher Hinsicht kontrovers sie auch sein mag - doch ganz eindeutig nur dem Erkenntnisgewinn in wissenschaftlicher Hinsicht gedient und keinen Schaden an der Großen Pyramide verursacht hat:

Abb. 10 Dr. Dominique Görlitz (links) und Stefan Erdmann sind seit Monaten das Ziel einer geschickt lancierten, medialen Kampagne, die offenbar gezielt 'unter die Gürtellinie' geht. Abgestraft werden sie aber keineswegs wegen ihres vermeintlichen "Pyramidenfrevels", sondern weil sie politische und akademische Autoritäten düpiert und Untersuchungen durchgeführt haben, deren Ergebnisse das derzeit gepflegte Bild der Ur- und Frühgeschichte, insbesondere jener des alten Ägyptens, nachhaltig in Frage stellen könnten.

In Ägypten ging und geht es den Akteuren vor und hinter den Kulissen offenbar einerseits darum, den wirklichen Pyramidenvandalismus der jüngeren Vergangenheit zu vertuschen, und andererseits politisches Kapital aus der Angelegenheit zu schlagen, die flugs zu einer Staatsaffäre aufgebauscht wurde. Zudem lässt sich die skandalöse Justizposse, die ihren vorläufigen Höhepunkt am 11. November 2014 in der Verurteilung der beiden deutschen Privatforscher und sechs angeblicher ägyptischer "Helfer" zu einer fünfjährigen Haftstrafe fand, innenpolitisch bestens als Akt der Verteidigung der Interessen des ägyptischen Volkes im Kampf gegen die Ausplünderung der antiken Schätze des Landes und den Antiquitäten-Schmuggel verkaufen.

Für die institutionalisierte Ägyptologie in Deutschland, die ihre Interessen ebenso wie ägyptische Seite in enger Zusammenarbeit mit Politik und Justiz durchzusetzen versucht, stehen bei ihrem Vorgehen in dieser Sache zunächst ihr Prestige, Geld (Forschungsgelder) und Grabungsgenehmigungen in Ägypten im Vordergrund. Allen Protagonisten im Bereich der Establishment-Wissenschaft gemeinsam ist jedenfalls das geradezu verzweifelte Bemühen, die derzeitigen Vorstellungen und Lehrmeinungen zu zementieren, für die sie stehen, und mit denen ihre Reputation verbunden ist.

Und hier ist wohl der zentrale Grund dafür zu suchen, dass seitens des orthodoxen Wissenschaftsbetriebs und seines 'Fanclubs' - jenen selbsternannten 'Verteidigern der Wissenschaft', deren gehässige, strengste Bestrafung der "Vandalen", "Möchtegern-Archäologen" und "Spinner" einfordernden Kommentare vor allem im Internet Verbreitung finden - zur Hatz auf Erdmann und Görlitz geblasen wird. Sie haben nämlich das 'Verbrechen' begangen, gegen den Willen derjenigen, die den ägyptologischen Status quo bzw. den heutigen Stand der Erkenntnis zur Vor und Frühgeschichte, der eigentlich schon 'von gestern' ist, auf Biegen und Brechen festschreiben wollen, Untersuchungen vorzunehmen; Untersuchungen mithin, die durchzuführen eigentlich Pflicht und Schuldigkeit der 'zünftigen' Fachwissenschaftler gewesen wäre, aber von ihnen unterlassen wurden, da sie möglicherweise Ergebnisse erbringen könnten, die das derzeit gepflegte Bild der Ur- und Frühgeschichte, insbesondere jener Ägyptens, nachhaltig in Frage stellen.

Abb. 11 Die konventionelle Ägyptologie scheint zu einer Generalversammlung der Ewig-Gestrigen verkommen zu sein, da man sich in diesen Kreisen in wichtigen Punkten - z.B. der Frage nach der einstigen Funktion der großen Pyramiden - krampfhaft an Vorstellungen klammert, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Wer diese Vorstellungen ernsthaft in Frage stellt, so wie D. Görlitz und S. Erdmann es tun, wird mit einer geradezu irrationalen Vehemenz attackiert. (Bild: Darstellung der Großen Pyramiden von Gizeh aus Brockhaus´ Bilder-Conversations-Lexikon von 1837)

Mit anderen Worten geht es dieser Klientel darum, mit allen Mitteln eine - um es mit einem prägnanten, von dem großen Wissenschaftsphilosophen Thomas S. Kuhn (1922-1996) geprägten Begriff auszudrücken - "wissenschaftliche Revolution" zu verhindern. Und ganz in diesem Sinne bemerkte der US-amerikanische Autor Glenn Kreisberg sehr zu recht:

"Vor unseren Augen ist eine Revolution im Gange, ausgelöst durch jahrzehntelange Forschung und gründlich dokumentierte Belege von Pionieren alternativer Theorien wie Robert Bauval, Andrew Collins, Graham Hancock, Richard Hoagland, John Anthony West und Robert Schoch. In unserer Zeit wissenschaftlichen und historischen Umdenkens sind diese provokanten, innovativen Forscher mit ihren inzwischen in weiten Kreisen respektierten Ansichten zu einer echten Herausforderung für das akademische Establishment geworden. Es kracht bereits im Gebälk althergebrachter Paradigmen, und eine Anpassung an die neue Denkrichtung scheint unumgänglich." [14]

Und weiter: "Diese Revolution im Denken stellt eine direkte Herausforderung für ein orthodoxes akademisches Establishment dar, das nach wie vor bemüht ist, gut fundierte Beweise und Theorien zu untergraben, die nicht nur dem Zahn der Zeit widerstanden haben, sondern in weiten Kreisen bereits als Tatsache anerkannt sind. Natürlich liegt es im Wesen der Orthodoxie, sich mit allen Mitteln gegen jede Veränderung zu sträuben." [15]

Was "alle Mittel" bedeutet, das hat die Schmierenkomödie mit dem höchst doppeldeutigen Titel 'Cheops-Skandal' recht deutlich gezeigt, die zumindest aus Sicht der sechs monatelang inhaftierten Ägypter und ihrer Familien durchaus auch als Schmierentragödie bezeichnet werden kann. Ob Dominique Görlitz und Stefan Erdmann mit ihrer Aktion einen Akt wissenschaftlicher Donqichotterie begangen, oder tatsächlich einen wichtigen Beitrag zum Erkenntnisprozess geleistet haben, wird sich erst mit der nötigen historischen Distanz in einigen Jahren oder Jahrzehnten herausstellen, wobei schon die noch ausstehende Veröffentlichung der Analyse-Ergebnisse erste Hinweise liefern wird. Dass sie dazu beigetragen haben, etwas mehr Licht auf die Machenschaften der 'Archäologen-Mafia' zu werfen, wie Reinhard Prahl die Machthaber in diesem Bereich institutionalisierter Wissenschaft vor einigen Jahren ironisch bezeichnet hat, steht dagegen schon heute außer Frage.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Abb. 12 Abbildung der Gedenk-Tafel für Heinrich Schliemann in Fürstenberg
  1. Zu Schliemann siehe diesbezüglich: (Abb. 12); zu Winckelmann: Klassische Archäologie, bei: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, wahlweise auch: "...der modernen Archäologie", siehe: Wer gilt als Gründervater der Archäologie? (Geschichte / Leseproben), bei: WAS IST WAS (beide abgerufen: 21.06.2014)
  2. Anmerkung: Da Görlitz und Erdmann in den Medien immer wieder mit dieser durchaus despektierlich gemeinten Bezeichnung tituliert wurden, seien die Damen und Herren JournalistInnen nachdrücklich daran erinnert, auf wen diese Zuschreibung im Rahmen wissenschaftsgeschichtlicher Rückschau ebenfalls angewendet werden kann, nämlich u.a. auf: Alexander von Humboldt (Hobby-Geograph und -Naturforscher), Charles Darwin und Alfred Russel Wallace (Hobby-Biologen), Charles Lyell (Hobby-Geologe), Ernst Wilhelm Leberecht Tempel und Philipp Fauth (Hobby-Astronomen) und, was die Archäologie betrifft, Marcelino Sanz de Sautuola, oder auch die - namenlos gebliebenen - Entdecker und Ausgräber von Châtel d’Arrufens (allesamt 'Hobbyforscher') sowie natürlich auch die beiden berühmten 'Hobby-Archäologen' Schliemann und Winckelmann, mit denen wir uns oben weiter befassen werden.
  3. Quelle: o.A., "Auferstehung am Vesuv. Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie, neo (ZDF digital), 16:30 - 17:15, 12.01.2011", bei: Philipp von Zabern (abgerufen: 21.02.2014)
  4. Quelle: ebd.
  5. Zum Beispiel verstieg sich 2005 der Journalist Michael Zajonz im TAGESSPIEGEL tatsächlich zu der Dummdreistigkeit, Schliemann als "Hobbyforscher" zu bezeichnen. Siehe: Ders., "Der Mann, der an Homers Troja glaubte - Zum Tod des Archäologen Manfred Korfmann", in: DER TAGESSPIEGEL, 12. Aug. 2005 (abgerufen: 07.06.2014)
  6. Anmerkung: Ob die Winckelmann-Affäre seinerzeit in Neapel ein juristisches Nachspiel hatte, ist dem Verfasser nicht bekannt. Was Schliemanns 'Diebstahl' betrifft, so verklagte die Hohe Pforte ihn vor einem griechischen Gericht - er hatte sich mit mit seiner Beute nach Athen abgesetzt - auf die Herausgabe der Hälfte des Fundguts. Nachdem sich der Prozess (übrigens ein Zivilgerichtsverfahren, kein Strafprozess!) ungefähr zwölf Monate hingezogen hatte, wurde Schliemann lediglich zur Zahlung von 10.000 Goldfranken an die Türkei verurteilt. Offenbar um sein Renommee besorgt, zahlte dieser dann aber "kulanzhalber", wie es bei der Wikipedia formuliert wird, 50.000 Goldfranken an das Archäologische Museum in Konstantinopel. Außerdem gab er auch einige weniger bedeutsame Fundstücke an die eigentlichen Besitzer zurück.
  7. Anmerkung: Hierzu an dieser Stelle ein kurzer Hinweis auf die bezeichende Tatsache, dass die von der Staatsanwaltschaft Chemnitz erstellte Anklageschrift gegen Erdmann und Görlitz den geradezu aberwitzigen Umfang von sage und schreibe 367 (!) Seiten aufweist.
  8. Quelle: o.A., "Strafbefehl - Pyramiden-Forschern droht auch in der Heimat Ärger, bei: mdr.de (mdr Sachsen), zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2014, 14:07 Uhr (abgerufen: 10.07.2014)
  9. Anmerkung: Hierzu sei daran erinnert, dass Dominique Görlitz als Verwalter der Untersuchungs-Unterlagen und engagierter Verteidiger der Ergebnisse von Svetlana Balabanovas Analysen zum "'Koks' der Pharaonen" - den Funden von Kokainspuren in altägyptischen Mumien - sich sowohl bei orthodoxen Ägyptologen als auch Altamerikanisten extrem unbeliebt gemacht hat. Immerhin hat er damit, mit der ABORA III-Expedition von 2007 und nicht zuletzt auch mit seiner Dissertation "Prähistorische Ausbreitungsmechanismen transatlantisch verbreiteter Kulturpflanzen" (Gotha, 2012) das isolationistische Paradigma gründlich ad absurdum geführt, dem zufolge es keinerlei Kontakte zwischen den frühen Kulturen der Alten und der Neuen Welt gegeben haben soll.
  10. Anmerkung: Für die Übermittlung eines köstlichen 'Treppenwitzes' im Zusammenhang mit der medienwirksam inszenierten Übergabe der Proben durch Sabine von Schorlemer, die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft, im August 2014 haben wir offenbar Dr. Dietrich Raue zu danken, seines Zeichens Kurator des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig. Laut BILD-Zeitung (siehe hier) antwortete Dr. Raue auf die Frage, was die Ägypter nun mit "den Krümeln" machen werden: "Man sprach davon, dass man versuchen will, sie wieder anzukleben." Oh weh! Stellen wir uns doch z.B. einmal bildlich vor, wie SCA-Ägyptologen in schwindelnder Höhe auf einer Leiter unter der Decke der Königskammer herumturnen, um mit der Lupe nach den Stellen zu suchen, wo die größtenteils mikroskopisch kleinen Flakes entnommen wurden, und um dann dort mit Klebstoff das Puzzle aus Splitterchen der beprobten Patina wieder festzubappen! Solch einen Nonsens kann man allenfalls völlig sachunkundigen Menschen verkaufen, und wir dürfen wohl Herrn Dr. Raue - an dessen gesundem Menschenverstand der Verfasser keinerlei Zweifel hegt - unterstellen, dass auch er diese 'Information' der Ägypter nicht wirklich ernst genommen hat.
  11. Siehe: CapricornRadio.com, unter: Robert Bauval - Osama Karar 'Whistleblower speaks about Pyramid Destruction', 03.03.2014, bei YouTube (ab ca. 14. Minute)
  12. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: Der tatsächliche Pyramiden-Vandalismus in Ägypten - Dokumente (1) (red)
  13. Siehe dazu: CapricornRadio.com, unter: Robert Bauval - Osama Karar 'Whistleblower speaks about Pyramid Destruction', 03.03.2014, bei YouTube (ab ca. 31. Minute); sowie: Liza Ulitzka, "Riskantes Pyramidenspiel", 14.08.2014, bei Wiener Zeitung.at (abgerufen: 14. Nov. 2014)
  14. Quelle: Glenn Kreisberg, "Das verschollene Wissen der Vorzeit", Rottenburg, 2011, Klappentext
  15. Quelle: op. cit., S. 11 (Einleitung)

Bild-Quellen:

1) AndreasPraefcke und Mathiasrex bei Wikimedia Commons, unter: File:Johann Joachim Winckelmann (Anton von Maron 1768).jpg
2) Marcus Cyron bei Wikimedia Commons, unter: File:Heinrich Schliemann - Imagines philologorum.jpg
3) Thyra bei Wikimedia Commons, unter: File:Sophia schliemann.gif
4) Deval Kulshrestha bei Wikimedia Commons, unter: File:1660 blk 19329 zoom.png
5) Bild-Archive Dominique Görlitz und Atlantisforschung.de
6) Marcus Cyron bei Wikimedia Commons, unter: File:Wiegand-Haus.jpg
7) Bild-Archiv Stefan Erdmann
8) Bild-Archiv Stefan Erdmann
9) Bild-Archive Robert Bauval und Dominique Görlitz (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
10) Bild-Archiv Atlantisforschung.de
11) Brockhaus´ Bilder-Conversations-Lexikon von 1837; nach: Zeno.org - MEINE BIBLIOTHEK
12) DorisAntony bei Wikimedia Commons, unter: File:Fuerstenberg Schliemann Gedenktafel.jpg