Wie experimentell ist die Experimentelle Archäologie?

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Experimentelle Archäologie aus grenzwissenschaftlicher Sicht, Teil VI

Abb. 13 Thor Heyerdahls Ra II - bezwangen Menschen mit solchen hochseetüchtigen Riet-Booten schon vor vielen Jahrtausenden die Meere?

(bb) Dunn´s unorthodoxe, aber bislang nicht widerlegte Rekonstruktion von Bau- und Produktions-Methoden im Alten Ägypten, die wir oben vorgestellt haben (siehe: Teil V. Kernbohrungen im Alten Ägypten: Das 'Dunn-Experiment'), repräsentiert einen grenzwissenschaftlichen Ansatz Experimenteller Archäologie, der das Experiment weniger als handwerklichen, denn als intellektuellen Versuch zur Lösung eines archäologischen Problems betrachtet. Diese Feststellung führt uns zu einer wesentlichen Grundsatz-Frage, die sich gerade im Bereich der EA stellen sollte, wo es offenbar ebenso einseitige wie restriktive Vorstellungen dazu zu geben scheint: Was ist eigentlich ein Experiment?

Wenn wir gängige Definitionen dazu betrachten, so bewegen sie sich zwischen zwei Polen, deren einen man als naturwissenschaftlich geprägt bezeichnen könnte: "Ein Experiment (lateinisch: experimentum = Versuch, Beweis, Prüfung, Probe) ist ein wissenschaftlich aufgebauter Versuch zur [...] Behandlung einer unter definierten Bedingungen reproduzierbar hervorgerufenen Erscheinung. Das Experiment ist neben der genauen Beobachtung die wichtigste wissenschaftliche Methode, um etwas über die Realität zu erfahren. Neben der Funktion in der Wissenschaft, in der es auf Galileo Galilei zurück geht, sind Experimente eine didaktische Methode." [1]

Der andere Pol stellt das innovative Element experimenteller Vorgehensweisen ins Zentrum der Definition. So ist es etwa nach dem FARLEX Free Dictionary eine "innovative Handlung oder Prozedur" bzw. als Verb ("experimentieren") bedeutet es: "Etwas neues versuchen, insbesondere, um Erfahrungen zu sammeln: Experiment mit neuen Lehrmethoden." [2] Wissenschaftsgeschichtlich ist das Experiment jedenfalls eine klassische Methode der Naturwissenschaften, während es im geistes- und sozial-wissenschaftlichen Bereich erst relativ spät ins Spiel kam, "beispielsweise in der Soziologie. Die Mehrzahl der Geisteswissenschaften ist dennoch typischerweise nichtexperimentell begründet, zu dem Beispiel die Geschichtswissenschaft. In der Archäologie werden auch experimentelle Methoden eingesetzt, beispielsweise, um das frühe Transportwesen zu überprüfen (Thor Heyerdahl) oder den Bau konkreter Gegenstände nachzubilden." [3]

Dass die konventionelle Geschichts-Wissenschaft und auch die Archäologie innovativen Experimenten - die über 'Bastelei auf wissenschaftlichem Niveau' hinausgehen - grundsätzlich skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen, dürfte eben damit zusammenhängen, dass ihre Forschungs-Richtungen "typischerweise nichtexperimentell begründet" sind. Das 'archäologische Experiment' ist also im doppelten Sinn ein 'Adoptivkind' (siehe Teil I dieser Betrachtung), welches sowohl in Theorie als auch in der Praxis von Nicht-Archäologen übernommen und adaptiert wurde - und dem offenbar nur ein höchst eingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird.

Abb. 14 Mit seinem Floß Kon-Tiki segelte Thor Heyerdahl im Jahr 1947 von Peru aus in Richtung Osten über den Pazifik und bewies, daß es mit einem solchen Fahrzeug möglich ist, die Osterinsel und Polynesien zu erreichen.

Gilt diese 'innere Distanz' des Archäologen zum Experiment schon für Ansätze zur Lösung gängiger Probleme, die lediglich leicht von Bekanntem und Gewohntem abweichen, so ist diese Grundhaltung in weitaus stärkerem Maße dann zu beobachten, wenn es um Experimente geht, die von vorneherein geeignet sind, im Ergebnis lieb und teuer (Forschungsgelder!) gewordene "Erkenntnisse" über den Haufen zu werfen. Archäologische Experimente, wie sie uns der Fachwissenschaftler Dr. Timm Weski vorstellt, sind jedenfalls ihrem Charakter nach lediglich dazu angetan, bestehendes Wissen nuanciert zu erweitern bzw. zu bestätigen (= Stützungs-Experimente), oder weisen einen didaktischen Charakter auf (z.B. in der Museums-Archäologie), während das Experiment als Mittel zur Grundlagenforschung oder zur Klärung brisanter Fragen offenbar weitgehend ausgeklammert wird.

In diesem Zusammenhang ist durchaus erwähnenswert, dass in der populärwissenschaftlichen KNOW-Library explizit Dr. Thor Heyerdahl als Beispiel für die EA Erwähnung findet, während er in der gängigen Fachliteratur in aller Regel 'totgeschwiegen' oder diskreditiert wird. Tatsächlich gilt Heyerdahl außerhalb des fachwissenschaftlichen Mainstreams als d e r Experimentelle Archäologe des 20. Jahrhunderts schlechthin; an den Universitäten wird er dagegen häufig als persona non grata gehandelt bzw. ignoriert.

Der 2002 verstorbene Norweger Heyerdahl leistete, wie der Grenzwissenschafts-Journalist Lars A. Fischinger festhält, "in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Forschungen. Er beruft sich bei seinen Hypothesen nicht nur auf Funde und bautechnische Ähnlichkeiten, sondern er ist auch ein Mann der Praxis. So versuchte er seine Thesen der Besiedelung der Osterinsel von Südamerika aus dadurch zu beweisen, daß er ein Floß nach alter Art und Weise baute. Mit diesem Boot mit Namen Kon-Tiki (Abb. 14) segelte er im Jahre 1947 von Peru aus in Richtung Osten über den Pazifik und bewies, daß es mit einem solchen Fluß möglich ist, die Osterinsel und Polynesien zu erreichen. Heyerdahl nutze dabei den von Ost nach West verlaufenden Humboldstrom. Auch sein Pypyrusboot Ra machte Schlagzeilen, mit der er den Atlantik von Ost nach West überwand und so versuchte seine These der frühen Kontakte zwischen Ägypten und dem zentralamerikanischen Kulturgebiet zu belegen. [4]

Thor Heyerdahl hat durch seine waghalsigen Unternehmungen eindeutig bewiesen, daß es technisch machbar war, daß die frühen Völker über die Ozeane hinweg Kontakte pflegen konnten. Ob es aber tatsächlich so war, beweisen seine Unternehmen in keinem Fall. Forscher wie eben Heyerdahl begnügen sich aber nicht mit dem Nachweis der Möglichkeit von solchen Seefahrten, sondern halten auch kulturelle Hinterlassenschaften hoch." [5]

Abb. 14b Thor Heyerdahls 'Vergehen', das ihn in der scientific community unbeliebt machte, war vor allem die experimentelle Beweisführung, dass nicht erst die Europäer im 'Zeitalter der Entdeckungen', sondern bereits prähistorische und frühgeschichtliche Kulturen zu transozeanischer Seefahrt in der Lage waren.

Heyerdahls 'Vergehen' [6] besteht also vor allem in der experimentellen Beweisführung, dass nicht erst die Europäer im 'Zeitalter der Entdeckungen', sondern bereits prähistorische und frühgeschichtliche Kulturen zu transozeanischer Seefahrt in der Lage waren - eine Annahme, über die der promovierte Wissenschafts-Historiker und -Philosoph Dr. Horst Friedrich schreibt: "Außer Gelehrten mit einem unwiderstehlichen Drang zu apriorisch-ideologischer Scholastik wird wohl in der Tat niemand, der sich vom gesunden Menschenverstand leiten lässt und sich in Seefahrtsgeschichte belesen gemacht hat, auf die Absurdität verfallen, die Meere und Ozeane seien unübersteigbare Barrieren für die alten Völker und Kulturen gewesen. Im Gegenteil! In Wahrheit steuerte man schon Schiffe über das Meer, noch ehe jemand ein Pferd gesattelt hatte, noch ehe man auf Rädern über befestigte Straßen rollte. Höchst aufschlussreich ist Heyerdahls Bemerkung, dass man im Zeitalter der Segelschifffahrt, vor dem Aufkommen des Dampfschiffes, ganz selbstverständlich davon ausgegangen war, dass die alten Zivilisationen mit ihren Schiffen alle Weltmeere befahren konnten." [7]

Leider weisen jedoch gerade die Definitions-Mächtigen in der 'Welt der Wissenschaft' jenen "unwiderstehlichen Drang zu apriorisch-ideologischer Scholastik" auf, und dies gilt insbesondere dann, wenn es um die Menschheits- und Zivilisationsgeschichte geht. Hat man sich nicht 'höheren Ortes' darauf verständigt, dass die holozänen Hochkulturen auf den verschiedenen Kontinenten untereinander keine Verbindung hatten? Experimente, die, wie es der französische Alternativ-Historiker und Paläo-SETI-Forscher Robert Charroux formulierte, beweisen, "daß unsere direkten Vorfahren gar nicht so stumpfsinnig und beschränkt waren, wie man es uns gerne einreden möchte", und "daß die ganze konventionelle Vorgeschichte auf unhaltbaren Prinzipien und auf einer Reihe von Irrtümern beruht" [8], sind aus dem Blickwinkel der offiziellen 'Schlafrock- und Pantoffel'-Archäologie um so "unzumutbarer", desto schwieriger eine Widerlegung ihrer Ergebnisse erscheint.

Wie schizophren - und explizit unwissenschaftlich - sich der Umgang mit Heyerdahls revolutionärer Methode des archäologischen Reise-Experiments in diesen Kreisen gestaltet, mag an folgendem Beispiel [9] deutlich werden. 1981 schrieb der bekannte Anomalist William R. Corliss über die Entdeckung archäologischer Evidenzen durch L.J. Pierson und J.R. Moriarty, deren Funde früh-chinesische präkolumbische Pazifikreisen nach Amerika indizieren: "Jüngste Unterwasser-Erkundungen [10] vor der Küste Kaliforniens haben Stein-Artefakte (Abb. 15) erbracht, bei denen es sich um Anker und Seil-Gewichte (Mess-Lote?) gehandelt haben könnte. Ein Seil-Gewicht, das bei 2000 Faden gefunden wurde, ist mit genug Mangan bedeckt, um ein hohes Alter zu vermuten. Sein Stil und der Stein-Typus deuten bei all diesen Artefakten auf einen chinesischen Ursprung hin. Offenbar fuhren Schiffe aus dem Orient auf der Japan-Strömung zu den nordamerikanischen Küsten, lange bevor die Wikinger und Kolumbus den Kontinent erreichten." [11]

Abb. 15 Skizze der Stein-Artefakte vermutlich alt-chinesischen Ursprungs, welche im Jahr 1980 vor der Küste Kaliforniens entdeckt wurden.

Wütende Proteste konventioneller, isolationistischer Prähistoriker waren natürlich vorprogrammiert. Einer derjenigen, die sich zu einer harschen Entgegnung bemüßigt fühlten, war Frank J. Frost, der seine Gegenrede in der US-Fachzeitschrift Archaeology veröffentlichte. [12] Dort zieht dieser "Wissenschaftler" - der sich dezidiert von Heyerdahls Arbeit und Methode distanziert, indem er - man höre und staune! - vorab die "schrecklichen Sphären Heyerdahls und von Dänikens" heraufbeschwört, genau jene experimentelle Methode (die er verteufelt, wenn entsprechende Versuche ERFOLGREICH verlaufen) später, ohne mit der Wimper zu zucken, zur Gegen-Beweisführung heran, indem er ein entsprechendes Experiment anführt, das GESCHEITERT ist. Dazu beschreibt er, "wie ein kürzlicher Versuch zur Wiederholung der Reise von China nach Amerika in einer chinesischen Dschunke auf der Kuroshio-Strömung ein trostloser Fehlschlag war." [13]

'Frost & Company' müssen sich schon entscheiden: entweder ist die 'Methode Heyerdahl' nicht valide - und somit wissenschaftlich unzulässig; dann gilt diese Aussage allgemein und für alle Experimente dieser Art, ganz gleich, ob sie erfolgreich verlaufen oder fehlschlagen; oder aber, man erkennt sie - so oder so - als im Grundsatz zulässig an. Da Frost sie offensichtlich in toto verwirft, kann er sich schlechterdings nicht auf mit ihrer Hilfe gewonnene Ergebnisse berufen - auch wenn sie ihm, wie im vorliegenden Fall, gelegen kommen. Außerdem widerlegt der einzelne Fehlschlag jener erwähnten Dschunken-Reise natürlich noch nicht die Möglichkeit solcher Fahrten.

Letztlich ist wissenschafts-theoretisches 'Harakiri', wie Frost es demonstriert hat, lediglich ein Ausdruck argumentativer Hilflosigkeit des Ideologen im Angesicht 'harter Evidenzen', die seine geliebten Paradigmen perforieren. Und diese Paradigmata (oder lassen Sie uns das Kind doch beim Namen nennen: DOGMEN) besagen nun einmal, dass vor Kolumbus und anderen neuzeitlichen Repräsentanten der 'christlichen Seefahrt' niemand auf unserem Planeten technologisch dazu in der Lage gewesen sein soll, transozeanische Reisen durchzuführen. Auch der Unterwasser-Archäologe und Alternativ-Historiker Michael Arbuthnot konstatiert als Ursache der Ablehnung von Diffusions- und Migrations-Theorien "ein generell fehlendes Zutrauen der Scientific community bezüglich der Fähigkeiten und Technologien prähistorischer Menschen." (in: Geschichte des Niedergangs der Diffusions- und Migrations-Theorien) Er stellt weiter fest: "Archäologen sind empirisch auf handfeste Daten fixiert, die sich wiederum auf unvergängliche Materialien beschränken."

Nach seiner Meinung "liegt ein Grund dafür, dass Archäologen fortgesetzt die Fähigkeiten und Technologien früher Menschen unterschätzen darin, dass ihre Interpretation von steinernen Überbleibseln abhängig ist. Dieses Faktum hat viele Archäologen dahingehend beeinflusst, zu schlussfolgern, dass abgesplittertes Stein-Werkzeug der primäre, wenn nicht einzige, Werkzeug-Typ war, den spät-pleistozäne Populationen verwendeten. Nur deshalb jedenfalls, weil Lithen im Feld leicht wiederzuentdecken sind, heißt das nicht notwendigerweise, dass abgesplitterte Stein-Werkzeuge die einzigen kulturellen Technologien darstellten..." [14]

Gerade im Umgang Experimenteller Archäologie mit den zu erforschenden Technologien "paläolithischer", "mesolithischer" oder "neolithischer" Menschen, wie man in der konservativen Archäologie feinsinnig zu differenzieren weiß, wird die Unterschiedlichkeit konventioneller und nonkonformistischer Denk- und Experimental-Ansätze erneut deutlich. Betrachten wir dazu einmal ein gedanklich-mathematisches Experiment zur Klärung der Frage, ob sich die schulwissenschaftliche These vom "steinzeitlichen", zur Verwendung von Metallen unfähigen, Ur-Menschen angesichts der bestehenden Fundlage lithischer Artefakte aufrecht erhalten lässt.


Fortsetzung:

VII. Nachzählen, bitte: Das 'Charroux-Experiment'


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Stichwort "Experiment" in der KNOW Library, online unter http://experiment.know-library.net/
  2. Quelle: Stichwort "Experiment" im FARLEX Free Dictionary, online unter http://www.thefreedictionary.com/experiment
  3. Quelle: Stichwort "Experiment" in der KNOW Library, online unter http://experiment.know-library.net/
  4. Anmerkung (L.A.F.): Siehe dazu z. B.: Thor Heyerdahl: "Kon-Tiki", Berlin 1949/1961 & Thor Heyerdahl: "Aku-Aku", Berlin 1962
  5. Quelle: Lars A. Fischinger, "Globale Kulturkontakte - Hatten die frühen Hochkulturen Kenntnis voneinander? Gab es kulturellen Austausch über die Ozeane?"
  6. Anmerkung: Zu den Gründen für die z.T. aggressive Ablehnung Heyerdahls durch den fachwissenschaftlichen Mainstream siehe bei Atlantisforschung.de auch: "Thor Heyerdahl und der Diffusionismus" (bb)
  7. Quelle: Dr. Horst Friedrich, "Fünf Thesen zur Vorgeschichte", EFODON-SYNESIS Nr. 5/1994, online unter: http://www.efodon.de/html/archiv/vorgeschichte/friedrich/these.htm - sowie bei Atlantisforschung.de
  8. Quelle: Robert Charroux, "Verratene Geheimnisse", Kapitel: "Altsteinzeit und Jungsteinzeit - Erfindungen der Prähistoriker", Verl. Wilhelm Goldmann, 1967 (orig.: "Le Livre des Secrets Trahis", Paris 1965)
  9. Anmerkung: Vergleiche dazu auch unseren Beitrag: Geheimnisvolles China, Abschnitt Reisen nach 'Fusang' - Chinesen im präkolumbischen Amerika?
  10. Siehe: Larry J. Pierson und James R. Moriarty, "Stone Anchors: Asiatic Shipwrecks off the California Coast", in: Anthropological Journal of Canada, 18:17, 1980
  11. Quelle: William R. Corliss, Science Frontiers Nr. 14, Winter 1981/1982; online unter http://www.science-frontiers.com/sf014/sf014p01.htm
  12. Siehe: Frank J. Frost, "The Palos Verdes Chinese Anchor Mystery," Archaeology, 35:23, January/February 1982
  13. Quelle: William R. Corliss, http://www.science-frontiers.com/[ Science Frontiers] Nr. 14, Winter 1981/1982; online unter: http://www.science-frontiers.com/sf021/sf021p03.htm
  14. Quelle: Michael Arbuthnot, Geschichte des Niedergangs der Diffusions- und Migrations-Theorien, Atlantisforschung.de (2004); Orig.: "History of the Decline of Diffusion and Migration Theories", online unter http://www.teamatlantis.com/yucatan_test/research_decline.html

Bild-Quellen:

13) http://www.azer.com/aiweb/categories/magazine/82_folder/82_photos/82_563_heyerdahl_boat.jpg
14) Bildarchiv Lars A. Fischinger
14b) Bildarchiv Atlantisforschung.de
15) http://www.science-frontiers.com/sf014/sf014p01.htm