Mammuts

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von Tony O’Connell

Abb. 1 Hier die zeichnerische Darstellung eines Mammuts aus dem Jahr 1871. Zu dieser Zeit befasste sich die Wissenschaft schon seit einigen Jahrzehnten mit jenen ausgestorbenen Riesen-Säugetieren.

Mammuts (Abb. 1) gab es - untergliedert in eine Reihe von Arten - in vielen Teilen Eurasiens und Amerikas. Sie waren die Vorgänger der heutigen Elefanten, welche auch ein Teil der Fauna von Platos Atlantis waren. Mammuts existierten über etwa 5 Millionen Jahre hinweg bis zu ihrem Aussterben vor über 10.000 Jahren, abgesehen von einer kleinen Population auf der Wrangelinsel in Sibirien [1], die möglicherweise noch bis etwa 1700 v.Chr. überdauert hat.

Abb. 2 Die Eismumie des sechs bis acht Monate alten Wollhaarmammut-Kalbes Dima, welche im Kolyma-Becken in Nordsibirien entdeckt wurde. Gestorben sein soll das Tier allerdings nicht erst am Ende der jüngsten Eiszeit, sondern bereits um 37.000 vor Chr.

Wissenschaftlich untersucht wurden die Überreste von Mammuts (Abb. 2) wahrscheinlich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts , wobei einzelne Exemplare wie das Adams- und das Berjosowka-Mammut große Aufmerksamkeit fanden [2].

Es dauerte jedoch bis zum 20. Jahrhundert, bis Mammuts langsam in den Annalen der Atlantisforschung Einzug hielten. Sowohl John Cogan als auch Wolter Smit haben die Mammut-Evidenzen verwendet, um ihre Annahme zu untermauern, dass Atlantis durch einen Asteroiden-Impakt [3] zerstört wurde, der zu einer plötzlichen Polverschiebung und dem daraus folgenden Einfrieren der Mammuts führte.

Ludwik Zajdler glaubte, dass es Anzeichen für eine Kollision zwischen der Erde und dem Halleyschen Kometen im Jahr 9570 v. Chr. gab und dass dies eine 30 °-Veränderung der Erdachse zur Folge hatte, die zum plötzlichen Einfrieren der sibirischen Mammuts führte.

Dann wurde von den Flem-Aths auch die Antarktis als Heimat von Atlantis nominiert, ebenfalls verursacht durch eine Polverschiebung, aber in ihrem Fall durch eine massive Bewegung der Erdkruste infolge einer übermäßigen Eisbildung an den Polen! [...]

R. Cedric Leonard hat sich auch mit dem augenscheinlich augenblicklichen Tod vieler entdeckter Mammut-Kadaver und dem Datum ihres Endes befasst und die rhetorische Frage aufgeworfen: "Kann es denn nur ein Zufall sein, dass dies genau jener Zeitpunkt ist (ca. 10.000 v. Chr.), der von Plato für die Überschwemmungen und seismischen Störungen angegeben wurde, welche zum Untergang von Atlantis [4] und zu der Zerstörung seines Imperiums führten?" [5]


Siehe bei Atlantisforschung.de auch:


Anmerkungen und Quellen

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Dieser Beitrag von Tony O’Connell (©) wurde seiner atlantologischen Online-Enzyklopädie Atlantipedia.ie entnommen, wo er am 09. Februar 2020 unter dem Titel "Mammoths" erstveröffenlicht und nachfolgend weiter ausgebaut wurde. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung nach dem Stand vom 10. Februar 2020 durch Atlantisforschung.de.

Fußnoten:

  1. Siehe: Will Dunham, "The bitter end: Last woolly mammoths plagued by genetic defects", 08. Februar 2020, bei reuters.com (Science News) (abgerufen: 10. Februar 2020)
  2. Siehe: John McKay, "Zombies of the Mammoth Steppes", 17. April 2010, bei Mammoth Tales (abgerufen: 10. Februar 2020)
  3. Red. Anmerkung: Otto Muck vernutete dagegen den Einschlag eines Planetoiden als Ursache für die Atlantis-Katastrophe und das große Mammut-Sterben.
  4. Red Anmerkung: Vergl. dazu bei Atlantisforschung.de auch: Graham Hancock, "Das Ende der Eiszeit - Epoche der Katastrophen"; sowie: Atlantis-Katastrophe (red)
  5. Quelle: R. Cedric Leonard, "Paläontologische Zeugnisse der Atlantis-Katastrophe", Teil IV, "Universelles Sterben um 10.000 v.Chr."

Bild-Quellen:

1) Benjamin Waterhouse Hawkins (Urheber) bei Wikimedia Commons. unter: File:Mammoth.gif
2) A.V. Lozhkin (Urheber) bei Wikimedia Commons. unter: File:Mamut enano-Beringia rusa-NOAA.jpg